Archiv für September 2008

Selbsthypnose

Dienstag, 30. September 2008 von Waltraud Wagner

Häusliche Selbsthypnose unterstützt und fördert laufende Prozesse, weil das Unbewußte aktiviert wird und darüber geschieht ein beschleunigter Heilungsprozeß. Alles, was zu einer Dissoziation führt dient der Tranceeinleitung. Diese Erkenntnis wird auch zur Induktion einer Selbsthypnose genutzt. Es wird dabei auf die fünf Repräsentationssysteme Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen zurückgegriffen. Die Selbsthypnoseeinleitung wird so lange geübt, bis diese ritualisiert abläuft. Im nächsten Schritt visualisiert der Übende eine positive Situation. In dieser positiven gleich sicheren Stimmung ist alles erlaubt, was dem Übenden gut tut und ihn sich frei fühlen lässt. Wir Menschen lieben es ja, wenn wir uns frei und sicher fühlen. Der Zugang zu unserem Unbewußten ist nun gewährleistet : wir können auf ein Vielfaches an Wissen und Gefühlen andoggen. Die Wahrnehmung unserer eigenen Persönlichkeit weitet sich und bereichert uns auf angenehme Art und Weise. Menschen, die die Selbsthypnose anwenden beschreiben diesen Zustand als ein “ganz Nahes bei sich sein” und das wiederum macht uns ruhiger und gelassener.

Waltraud Wagner

Internationaler Kongress „Erleben und Lernen“ an der Uni Augsburg – Erlebnispädagogik und Co.

Dienstag, 30. September 2008 von Carsten Gans

Am letzten Freitag und Samstag fand in Augsburg das jährliche Treffen der Branche rund um Erlebnis-Pädagogik, Outdoor-Training und Co. statt. Da ich das Vergnügen hatte, selbst auch einen Workshop zu gestalten und zu moderieren, hatte ich die Gelegenheit, das ganze Spektakel aus mehreren Perspektiven zu betrachten.

Das Kongressthema lautete „Menschen stärken für globale Verantwortung“. Am ersten von zwei Kongresstagen hatte ich für meinen Workshop „Draußen vor der Tür – Outdoor-Training und Co.“ beschlossen, den in meinen Augen etwas zu akademisch und deutlich zu global formulierten Titel des Kongresses umzuwandeln in „Möglichkeiten für die Unterstützung von Menschen auf dem Weg zu einer in sich federnden Persönlichkeit“. Nach etwas wissenschaftlichem Input zu Sinneswahrnehmung und Emotionale Intelligenz und einigen Übungen zum Schärfen der Sinne, lag der Fokus auf dem Erarbeiten von Aspekten einer idealen Lernumgebung. Die Ergebnisse zweier Arbeitsgruppen ergaben folgendes Bild: Eine ideale Lernumgebung sollte folgendes beinhalten/ ermöglichen: Bewegung, raus gehen (aus einer Situation und in die Natur), Einfachheit (auch einfach machen), Perspektivenwechsel (etwas alleine und zusammen machen), sicherer Rahmen (Grundbedürfnisse sollten gedeckt sein), Vertrauen, Freude. 

Nach dem Workshop durfte ich den Ausführungen eines pensionierten Offiziers lauschen, der unter dem für mich zunächst sehr spannenden Thema „Erlebnispädagogik im Wald“ vor allem deutlich Survival-lastig von den Möglichkeiten von „Waldcamps“ sprach. Vor allem als er mit Nachdruck über seinen Kampf gegen die Ämter sprach mit dem Hinweis, dass er das alles vor allem auch für die anwesenden Zuhörer tat, wurde deutlich, dass seine Zeit der Sozialisierung deutlich länger als die meine gedauert hatte. Ein „alter“ Pfadfinder bemängelte etwas später beim Betrachten von „Aktionskisten“ ,aus meiner Sicht zurecht, dass Militär-Artikel wie z.B. ein „Military Survival Kit“ weniger geeignet sind, um Kindern die Natur näher zu bringen. Die vorher getätigte Aussage des Referenten, man könne mit Hilfe der selbstredenden Orientierungs-Kiste innerhalb von einer halben Stunde das Orientieren mit Karte, Kompass und anderen Hilfsmitteln beherrschen (gerade beim Militär unterscheidet man deutlich zwischen Kennen, Können und Beherrschen), fand ich bereits bei der Aussprache sehr dreist, was sich nach Ansicht der Orientierungskiste nicht wirklich geändert hat. Da ging mit ihm die Selbstbegeisterung wohl etwas durch.

Anschließend war reichlich Zeit, um sich die dünn gesäten Stände der ausstellenden Wettbewerber und die Aktionen auf dem Vorplatz anzusehen. Einer der Aussteller meinte später, dass es sich nicht wirklich gelohnt hätte – sprich das Geld hätte sparen können. Einige etablierte aus der Branche haben das wohl schon früher erkannt und hatten deshalb keinen Stand, wie z.B. KAP Outdoor. Die gepolsterten 50er-Jahre-Möbel auf der Wiese vor den Gebäuden, die Kettcars für Erwachsene und die sehr innovativen Möglichkeiten, mit ferngesteuerten Autos seinen Spaß zu haben, festigten bereits zu meiner Halbzeit zwei Eindrücke, die für meine Sachen als hilfreiche Negativ-Beispiele dienen dürfen:

Erstens zuviel Survival, das mit dem Wesentlichen – der Entwicklung persönlicher Werte und Kompetenzen – wenig zu tun hat. Was bringt es meinen Teilnehmern, wenn sie wissen, wie man mit fast nichts Feuer macht oder wenn sie aus Birkenrinde ein Brot backen können? Zweitens viel zu viel Tools und Spielzeuge, die sicherlich Kindern viel Spaß bereiten, aber für Erwachsene ungeeignet sind, um ernsthaft an Dingen zu arbeiten. Ich denke letzteres ist wohl vor allem der Erlebnispädagogik an und für sich zu verdanken. Viele Anbieter kommen einfach nicht von der Pädagogik weg, die sich ja ursprünglich und aus dem Griechischen kommend mit der Erziehung/ Bildung von Knaben/ Kindern beschäftigt hat. – Erlebnis ja, aber bitte nicht kindgemäß, sondern Erwachsenengemäß.

Ach ja damit war noch nicht Schluss. Als Höhepunkt des Tages kam Frau Vera F. Birkenbihl auf einem zierlichen Cityroller in den großen Saal der Juristerei eingefahren, um über die Bedeutung der Erfindung der Brille und des Wasserrades, den Bloom-Test und andere hilfreiche Dinge für uns als Lehrer, Outdoor-Trainer, Männer oder Frauen zu sprechen. Was Frau Birkenbihl bereits seit mehreren Jahrzehnten auf unterhaltsame Weise zu sagen hat, kann man z.B. auf Ihrer Seite nachlesen und auch hören: http://www.birkenbihl-insider.de/ .

Mein Gesamt-Resumee: das nächste Mal werde ich gerne wieder hingehen, dann aber etwas länger und nicht als Referent, damit ich mir auch einen Eindruck von den Angeboten machen kann, die eher in meine Richtung gehen.

Was haben Sie aus dem Kongress gelernt oder mitgenommen?

Weiterbildung bringt was, “Die Weiterbildungslüge”

Dienstag, 23. September 2008 von Rolf Söder

Das Buch “Die Weiterbildungslüge” vom Psydonym Dr. Gris versucht mit 10 Punkten zu belegen, dass Weiterbildung nichts bringt. Folgende Thesen sind angeführt, zu denen ich hier Stellung nehmen möchte, denn Weiterbildung bringt was!

1. Seminare bringen nichts

Was für eine platte Verallgemeinerung. Da schwingt sich Dr.Gris auf, für alle und jeden zu sprechen, der schon einmal in einem Seminar gesessen war. Das es sicherlich genug Weiterbildungen gibt, die didaktisch nicht gut sind, oder von einer ungenügenden Lernatmosphäre geprägt sind, ja da stimme ich zu. Mit Generalisierungen von solchem Ausmass kann ich jedoch nicht einmal annähernd etwas anfangen.

2. Nur die Willigen sollten ins Seminar

Wer sonst? Und für die, die es nicht für nötig halten, oder nur widerwilig kommen, muss der Trainer in der Lage sein, sie zu öffenen und zu begeistern. Das gelingt vielleicht nicht immer, ist in meiner Arbeitsauffassung aber ein selbstverständlicher Teil der Arbeit.

3. Gruppendruck verhindert lernen

Massgeblich für die herrschende Gruppendynamik ist der Veranstaltungsleiter. Es würde mich wirklich interessieren, wie es in der Seminaren von Herrn Dr.Gris zu geht.

4. Nur Leidensdruck führt zu Lernerfolg

Wer hat denn diese gruselige These erfunden? Das schönste und tiefgreifendste Lernen erfolgt durch Lust und Leidenschaft und nicht durch Leiden!

5. Chefs verweigern Entwicklungsgespräche

Das mag sein, dann sind sie unsicher und haben selbst Entwickungsbedarf!

6. Chefs sind nicht konfliktfähig

dito zu Punkt 5

7. Personalentwickler sind Papiertiger

Das mag in gewissen Organisationen und Unternehmen so sein. Was hat das aber damit zu tun, dass Lernen Menschen weiterbringt?

8. Weder Gieskanne, noch Massanzug bringen was

Nach meiner Erfahrung bringt Gisskanne gar nichts, umso mehr der Massanzug!

9. Topmananger sind schlechte Vorbilder

Ja, da stimme ich zu. Frage ist nur weshalb?  Weil manche in den oberen Etagen in Allmachstphantasien schwelgen und den Bezug verloren haben zum “Fussvolk”? Was hat das wiederum damit zu tun, dass Weitebildung nichts bringt. Gerade das sollte doch ein Ansporn sein, es besser zu machen und dazu zu lernen, wie man das bewerkstelligen könnte.

10. Trugschluss Bildungscontrolling

Sauber messbare Ergebnisse sind schwer zu erreichen, zumindest in einigen Bereichen der persönlichen Entwickung. Mittlerweile gibt es allerdings auch für diese Themen so genannte “Brigitte”-Tests, also vorher und nachher zu vergleichen und in eine Relation zu setzen.

Insgesamt scheint mir das Buch ein toller Marketing-Schachzug zu sein. Möge dem Psydonym-Autor Dr. Gris soviel Erfolg beschert sein, dass er seine Identität preisgeben kann und unbeschwert in die Diskussion einsteigen kann.

Coaching Ausbildung Frankfurt

Dienstag, 16. September 2008 von Rolf Söder

Im Oktober 2009 starten unsere Partner Waltraud Wagner und Rolf Söder die nächste Coaching Ausbildung nahe Frankfurt. Die Business Coach Ausbildung erstreckt sich über insgesamt 15 Tage, verteilt über 5 Module. Der Seminarort ist Partenstein im Spessart, von Frankfurt aus bequem in einer Stunde mit dem Auto erreichbar, mit dem Zug von Frankfurt HBF sogar in 40min.

Die Inhalte der Coaching Ausbildung nahe Frankfurt sind:

Modul 1, Grundlagen

  • Psychologisches Grundwissen
  • Rolle und Haltung des Coach
  • Auftragsklärung
  • Kontraktbildung zwischen Coach und Klient
  • Methoden für Coaching

Modul 2, Kommunikation und Interventionen

  • Herstellen von vertraulicher und vertrauter Atmosphäre
  • Sprachliche Oberflächen- und Tiefenstruktur erkennen
  • Lösungsorientiertes Fragen
  • Hypnotische Sprachmuster zur Lösungsfindung
  • Mediation zur Lösung interer und externer Konflikt

Modul 3, Systemisches Coaching

  • Grundlagen der systemischen Aufstellungsarbeit
  • Das Individuum als System
  • Coaching in Systemen, wie Teams oder Gruppen

Modul 4, das persönliche Coach-Credo

  • Motivanalyse des eigenen Coachingwunsches
  • Erarbeiten eines persönlichen Coach-Entwurfs
  • Marketing für Coaches
  • Glaubenssatzarbeit

Modul 5, Fälle aus der Praxis

  • Meistern vermeintlich schwieriger Fälle
  • Umgang mit Macht
  • Präsentation der Fallstudien
  • Test und Probecoaching

Die Ausbildung ist sowohl für Angestellte geeignet, die in ihrem beruflichen Umfeld Coaching Methoden einsetzen wollen, als auch für Selbstständige, die ihre persönliche Kompetenz erweitern möchten. Bereits in den zurückliegenden Business Coach Ausbildungen kamen einige Teilnhemer aus Frankfurt und der Umgebung von Frankfurt.

Näheres zum Angebot “Coaching Ausbildung nahe Frankfurt” finden Sie unter nachstehendem Link: Coaching Ausbildung oder unter NLP Frankfurt.

Ziele erreichen

Montag, 15. September 2008 von Rolf Söder

Die Realität beginnt im Geiste. Jede von Menschen geschaffene Tatsache hat ihren Ursprung im Geiste eines oder mehrerer Menschen.

Wer nicht weiß, wohin er segeln will, für den ist kein Wind ein guter! Ohne Ziel ist der beste und genaueste Kompaß vollkommen nutzlos. Solange Sie also Ihre Ziele nicht kennen, werden Sie auch nicht wissen, ob Sie auf dem richtigen Weg sind. Sie können sich höheren Mächten anvertrauen, die werde es schon richten oder daran glauben, daß es das Schicksal für Sie bestimmt, wo es hingehen soll. Sie können glauben, daß es Ihr Unterbewußtes als Instanz bewirkt, daß Sie Ihr Verhalten sinnvoll ist. All dieses Glauben kann Ihnen helfen schwere Zeiten zu überstehen, kann Ihnen also soviel Halt geben, um über schwierige Situationen hinweg zu kommen. Es ist jedoch nicht ausreichend, um ein selbstbestimmtes und souveränes Leben zu führen.

Wer seine Ziele nicht kennt, opfert einen großen Teil seiner Selbstbestimmung. Ob Sie es nun wollen oder nicht, Ihre Gedanken programmieren Ihre zukünftigen Verhaltensweisen, sind also verantwortlich für Ihre Zukunft. Die Realität beginnt im Geiste – die persönliche Realität! Wünsche sind sozusagen der Ursprung der Zukunft, wie Samenkörner, aus denen Ihre persönliche Zukunft erwächst.

Im NLP, dem neuroliguistischen Programmieren gibt es ein Reihe von Kriterien, anhand derer man überprüfen kann ob ein Ziel, egal ob persönlich oder geschäftlich wohlgeformt ist:

Positive Formulierung

Ein Zieldefinition soll keine Verneinung (nicht, ohne, kein) beinhalten, sondern positiv formuliert sein. Angenommen, Ihr Ziel wäre: „Ich will keinen Streß mehr!“ An was denken Sie zuerst, wenn Sie dieses Ziel lesen oder hören – natürlich an Streß, den Sie nicht mehr wollen. Wenn Sie jetzt nicht an Erdbeertorte denken sollen, denken Sie als erstes an Erdbeertorte. Das Unterbewußte kann nicht verneinen, Sie müssen also zu Ihrer Zielerreichung zunächst einmal mit dem ungewünschten Streß Kontakt aufnehmen, anstatt sofort sich auf das eigentliche Ziel zu konzentrieren. Sie ver(sch)wenden also Energie, da Sie sich erst vom unerwünschten Zustand zum gewünschten Zielzustand bringen müssen. Sie bringen dadurch Ihr Navigationssystem in Verwirrung!

Selbsterklärend

Ein Ziel welches konsequent positiv formuliert ist, erklärt es sich selbst. Das Ziel benötigt dann keinen Vergleich mit etwas anderem. Besser, schneller, schöner als sind alles Vergleiche mit dem Ist-Zustand, den wir nicht mehr wollen. „Ich will mir ein besseres Auto kaufen.“ Besser als das alte, besser als das vom Nachbarn? Mit dem Vergleich bringen Sie Ihr Unbewußtes wieder auf die Spur zum unerwünschten Zustand. Das alte Auto war nicht mehr sicher und komfortable genug. Genau diese Information bringt Ihr Unbewußtes wieder nach oben in Ihr Bewußtsein, wieder verschwenden Sie Zeit und Energie mit dem was Sie nicht wollen! Falls Sie in Ihren ersten Zielgedanken Vergleiche haben, fragen Sie sich genau wie der Zielzustand sein soll. Dadurch präzisieren Sie das Ziel und machen es realer und klarer für sich selbst.

Klarer Kontext

In welchem Rahmen wollen Sie Ihr Ziel erreichen. „Ich will mehr Erfolg“ ist sehr allgemein und wage. Ein wohlgeformtes Ziel braucht einen klaren deutlichen Kontext oder Rahmen und ist damit auch in seiner Größe nicht mehr so mächtig und erscheint wesentlich erreichbarer. Um sich über den Kontext und Rahmen eines Ziels klar zu werden und eine saubere Konkretisierung zu schaffen helfen alle W-Fragen.

Selbst erreichbar

Wenn Sie sich Ziele setzen, dann ist es häufig der Fall, daß Sie dazu die Unterstützung anderer brauchen. „Wenn der Schmidt aus der Buchhaltung da mitziehen würde, dann wäre es ganz einfach es zu realisieren.“ „Mit etwas mehr Unterstützung würde ich es schaffen können.“ Wenn Sie ein Ziel ins Auge fassen und dabei merken, daß Sie auf die Unterstützung anderer angewiesen sind, dann sollten Sie die Formulierung nochmals überprüfen.

Sinnlich konkret

Ein Ziel wird sehr geradezu unheimlich attraktiv, wenn man sich vorstellt man hätte es schon erreicht. Im NLP nennt man diese Technik “Future Pace”, was bedeutet, einen Zustand in der Zukunft mit alen Sinnen erleben.

Ökologiosch

Ökologisch bedeutet, dass die Zielerreichung harmonisch geschieht und nicht in einem anderen Lebensbereich Schwierigkeiten und Konflikte birgt. Ein berufliches Ziel kann stark die Vereinbarkeit mit privaten Leben beeinträchtigen.

Ökonomisch

There is a price to pay! Um ein Ziel zu erreichen muss Aufwand betrieben werden, zumindest Zeit investriert werden, aber vielleicht auch Geld, Schweiß, Tränen……………

Wenn nun ein Ziel diesen Kriterien genügt, wird es in hohem Maße wahrscheinlich, dass es erreicht wird. Im Coaching sind diese Kriterien hilfrreich, um den Klieneten zu wohlgeformten Zielen zu verhelfen.

Trance erleben

Samstag, 13. September 2008 von Waltraud Wagner

Oft scheint es wie Zauberei, wenn man sieht oder erlebt, was die Trance zu bewirken vermag. Durch gezielte Techniken und beruhigende Worte werden gestreßte Menschen in Trance versetzt und in wenigen Minuten verändert, ruhiger, gelassener und vor allem harmonischer.

Trance erleben ist so alt wie die Menschheit. Das älteste bekannte Kulturvolk der Erde, die Sumerer, kannten die Trancearbeit und verstanden sie anzuwenden. In der Trance kommt es zu einer organischen Umschaltung im Neurovegetativum. Das bewirkt eine allgemeine Entspannung und Erholung des Organismus. Weitere physiologische und wissenschaftlich belegbare Veränderungen sind ebenso möglich:

Entspannung der quergestreiften Muskulatur, Entspannung der glatten Muskulatur, Verlangsamung der Atemfrequenz, Beruhigung der Herzarbeit, Stresshormone und Stoffwechsel fahren herunter…Die rechte Gehirnhälfte dominiert.

Trancezustand ist ein Bewußtheitszustand zwischen Wachsein und Schlaf. Das Bewußtsein gibt etwas von seiner Kontrollfunktion ab, ist etwas eingeengt und innerpersönliche Bereiche tun sich auf. Diese sind nun greifbar und somit auch nutzbar wie z. B. verborgene Ressourcen, gespeichertes Wissen, reichhaltige Erfahrungen, bisher Erlebtes, Erinnerungen.

Trance erleben bereichert unser Dasein, weil wir dann unser Unbewusstes leben können.

Waltraud Wagner

DGFP-Messe Personal und Weiterbildung in Wiesbaden

Montag, 01. September 2008 von Carsten Gans

Anfang Juni war es wieder so weit. Die DGFP lud wieder in die Rhein-Main-Hallen nach Wiesbaden, um sich über Dienstleistungen und Produkte der Branche zu informieren. Gemeinsam mit einer Partnerin des COACHING WERKs lies ich mir das auch dieses Jahr nicht entgehen. - Auf dem Anzug mit Pfeil und Bogen bewaffnet, haben wir als mobiler Stand für reichlich Aufmerksamkeit gesorgt. Die Großen der Branche haben für ihre teilweise sehr einfallslosen Riesenstände 5-stellige Summen ausgegeben, um von den Messebesuchern vor allem nach Geschenken/ Mitgibseln befragt zu werden, wenn es nicht gerade offensichtlich leckeres Eis von einem italienischen Schlitzohr gab, der das Eis beim Überreichen mehrmals trickreich fast fallen ließ.

Ansonsten viel Gähnen. Erstens, weil es nicht nur nach unserer Einschätzung deutlich weniger Besucher gab als im letzten Jahr und zweitens, weil das wohl auch daran lag, dass man in erschreckend schlechten Vorträgen (etwa 4 von 5) meist nur etwas über eine Softwarelösung erfuhr statt über die gemäß Vortragstitel angekündigten “neuen Trends”. Nach dem Motto “hast Du Software - hast Du gute Personalarbeit!”.

Ich denke, dass die DGFP viel tun muss, damit die Messe für die Aussteller weiterhin attraktiv bleibt und im nächsten Jahr nicht weiter den Bach runtergeht.

Mit neugierigen Grüßen, Ihr Carsten Gans.

Draußen vor der Tür - Outdoor-Training und Co.

Montag, 01. September 2008 von Carsten Gans

“Draußen vor der Tür” ist eines der bekanntesten Stücke der sogenannten Trümmerliteratur, in dem Wolfgang Borchert seinen Kriegsheimkehrer Beckmann am Ende ohne Antworten auf seine Fragen auf den Stufen seines alten Elternhauses zurücklässt. Vor kurzem habe ich an ihn gedacht als ich im Fernsehen eine Dokumentation über einen Mann gesehen habe, den es nach der Heimkehr vom Krieg nicht lange im Dorf gehalten hat, weil er als erstes zu sich selbst kommen wollte. Also führte ihn sein erster Weg weder zu Verwandten noch zu Freunden sondern in den Wald, einem Platz, an dem er geschützt von Bäumen in seiner Stille sein konnte. Wäre Borcherts Beckmann nicht draußen direkt vor der Tür sitzen geblieben, sondern in die Natur gegangen, hätte er vielleicht eine Antwort auf seine Fragen bekommen.

Warum gelingt es Menschen häufig leichter, sich zu entspannen, zu sich zu kommen und Entscheidungen zu treffen, wenn sie in die Natur gehen? Eine beliebte Freizeitbeschäftigung in Deutschland ist es noch heute, spazieren zu gehen - nach dem Essen, mit dem Hund, am Sonntag, alleine, zu zweit, mit der buckligen Verwandtschaft oder der ganzen Hochzeitsgesellschaft. War in der Hochzeit der Romantik zu Beginn des 19. Jahrhunderts die romantische Landpartie ein Ausdruck der Sehnsucht nach grenzenloser Freiheit und als Gegenbewegung zum Zeitalter der Industrialisierung zu verstehen. So suchen wir auch heute noch den Ausgleich zum technisierten Alltag, zur Enge unserer Städte draußen vor der Tür in der Natur oder bei einer Urlaubsreise in ferne Länder.

Ich vermute, dass der Grund für diesen Drang nach draußen in unserer Geschichte zu finden ist. Bis vor wenige Hundert Jahre war es überlebensnotwendig, sich mit der Natur zu arrangieren, deren Ressourcen zu nutzen, Schutz zu suchen. Dabei haben wir gelernt, die Werte der Natur zu schätzen, denn sie Waren das wichtigste, was wir hatten. Auch wenn wir hier in Deutschland im Alltag scheinbar keine Natur mehr brauchen - schließlich gibt es Wohnungen mit Heizungen, Supermärkte und weitaus sinnlosere Errungenschaften - so werden wir doch das unbestimmte Gefühl nicht los, dass unsere Wälder, Wiesen, Bäche und Flüsse ein Teil von uns sind und wir uns gerne aufmachen, um uns ganz zu fühlen.

Alle noch dabei? - Aber was will uns der Gans damit sagen und was hat das mit Outdoor-Training zu tun? - Vielleicht alles!

Wenn wir unsere Persönlichkeit entwickeln wollen, sollte eine hierfür geeignete Lernumgebung:

> möglichst frei von Technik sein, da Menschen keine Maschinen sind und Technik von uns selbst ablenkt.

> ermöglichen, uns mit uns selbst zu beschäftigen und nicht mit unserer Umgebung.

Ich bin der Überzeugung, dass dies in einer natürlichen Umgebung sehr gut gelingen kann, da sie uns auf unsere Persönlichkeit reduzieren kann - fernab unseres technisierten Alltags - und Lernen frei von Zwängen und mit Hilfe (mittlerweile) ungewohnter Aufgaben ermöglicht.

Wenn Sie wissen möchten, was andere Menschen, die sich mit dem Thema beschäftigen, dazu sagen - hier einige Links zu Artikeln, Interviews und wissenschaftlichen Arbeiten:

Ich wünsche Ihnen eine fröhliche Zeit, Ihr Carsten Gans.

Lebewesen des Jahres

Montag, 01. September 2008 von Carsten Gans

Baum des Jahres 2008 - die Walnuss

Seit 20 Jahren gibt es ihn nun schon – den Baum des Jahres. Freilich ist es jedes Jahr ein anderer. Nach der Waldkiefer im letzten Jahr steht dieses Jahr die Walnuss im Mittelpunkt. Als Schirmherren für die Walnuss wurde ein bekannter Name gewonnen, der sich seit vielen Jahren für den Natur- und Umweltschutz einsetzt: Prof. Dr. Günther Fielmann, der Gründer und Vorstandsvorsitzende der gleichnamigen Fielmann AG. Für jeden Mitarbeiter pflanzt er jedes Jahr einen Baum. Mittlerweile sind auf diese Weise mehr als 800.000 Bäume und Sträucher angewachsen. – Wer hätte das gedacht. Der Walnussbaum ist mit seiner silber-grauen Rinde schön anzusehen, spendet Schatten von Mai bis in den frühen Herbst – also ideal für den Garten – und versorgt seinen Besitzer über seine Walnüsse mit reichlich Fett (ca. 60%), Eiweiß (20%), Vitaminen B1, C und etwas B2, A und E sowie mit vielen Mineralstoffen. Seine Inhaltsstoffe gelten als blutreinigend, nervenstärkend, schweißregulierend, Leistung steigernd und Konzentration fördernd. – Also ein schöner und nützlicher Baum, immer noch sehr beliebt als „Hausbaum“. Dass Nussbäume höchstens ca. 150 Jahre alt werden, erklärt, dass ein ebensolch mächtiger Baum während meiner Kindheit im Hof meiner Großeltern fallen musste – damals für mich völlig unverständlich und ein Anlass für stille Trauer an einem schönen Sommertag.

Und hier noch ein wichtiger Hinweis für alle, die scheinbar unlösbare Schwierigkeiten mit ihren Partnern, Arbeitskollegen oder Vorgesetzten haben… Die Giftpflanze des Jahres ist die Herkulesstaude. – Allzu hoffnungsfrohe Choleriker muss ich aber gleich wieder enttäuschen – die Staude hat keine lebensbedrohliche Wirkung. Allerdings führt bereits leichter Hautkontakt mit der Pflanze in Kombination mit nachfolgender Sonneneinstrahlung zu schweren Hautschädigungen. – Also Vorsicht, wenn Sie ihr begegnen, denn das Gegenmittel des Jahres wurde noch nicht gekürt.

Wir bleiben gleich beim Thema - Arzneipflanze des Jahres 2008 ist die Rosskastanie. Sie kann gegen Beschwerden bei chronischen Venenleiden eingesetzt werden - wie aus der Werbung bekannt. Als Baum hat die Rosskastanie eine lange Geschichte als Arznei- und Nutzpflanze, was auch dazu führte, dass sie bereits im Jahr 2004 zum Baum des Jahres 2005 ernannt wurde.

Heilpflanze des Jahres ist der Lavendel  . Er sind nicht nur gut aus und duftet sehr schön – und das nicht nur in der Provence. Er hat kann mit seiner beruhigenden und entspannenden Wirkung in Form von ätherischem Öl, als Badezusatz, im Kräuterkissen, als Tinktur oder Tee, aber auch als aromatisches Würzkraut nach den alltäglichen Belastungen zum wohltuenden Genuss werden. – Vielleicht hat er auch noch das Zeug dazu, in ein paar Jahren zur Arzneipflanze des Jahres aufzusteigen.  

Und welche Pflanzen noch gekürt wurden:

Gemüse des Jahres ist der Gartensalat – kein Witz!

Orchidee des Jahres ist das Übersehene Knabenkraut.

Pilz des Jahres ist der Bronze-Röhrling, den es bei uns nur ganz selten gibt.

Staude des Jahres ist die Sonnenbraut (Helenium).

Streuobstsorte des Jahres ist die Spanisch Braune – übrigens ein Kirsche!

Tier des Jahres in Deutschland ist der Wisent oder auch europäisches Bison genannt, den man in Osteuropa auch in freier Wildbahn beobachten kann. Tatsächlich ist auch für das kommende Jahr eine Auswilderung in Deutschland geplant, allerdings nicht im Spessart sondern im Rothaargebirge in Nordrhein-Westfalen. Wer bis dahin nicht warten möchte, kann Wisente auch bei uns in verschiedenen Tierparks beobachten – zum Beispiel ganz in unserer Nähe im Eulbach-Park im Odenwald, direkt an der B47 (Nibelungenstraße) zwischen Michelstadt und Amorbach.

Doch zum Schluss das wichtigste – der Mensch des Jahres 2008 ist…

nicht bekannt und es findet sich scheinbar außer einer paar regionalen Vereinen und Gemeinden und den gewohnt größenwahnsinnigen amerikanischen Medien keinen Übermotivierten, der sich ernsthaft traut, einen Menschen des Jahres zu küren. Da klingt es schon sehr ambitioniert und auch etwas rührselig, dass nun Singapur seinen glücklichsten Menschen des Jahres küren möchte – aus der Not geboren, da die Singapurianer nach Umfragen zu den unglücklichsten Menschen zählen. Sie fühlten sich zuviel Stress ausgesetzt, unter anderem weil sie sich ständig um ihre Finanzen sorgten - ihre größte Angst sei es, nicht genügend Geld zu haben, um in Würde alt zu werden. Kurz vor der Kür haben sich angeblich noch keine 100 Kandidaten gemeldet – man hätte es ahnen können. Da lobe ich mir doch unseren guten alten Nussbaum – er wird in Würde 150 Jahre alt und meckert nicht, wenn ihn dann die Kettensäge holt. Falls Sie Ihrem Menschen des Jahres über den Weg laufen sollten, so würde ich mich sehr freuen, wenn Sie mir davon erzählen. Ich werde dann gerne im letzten Newsletter des Jahres im Rückblick davon berichten – denn da gehören „Lebewesen“ des Jahres ja wohl hin. 

Mit schönen Grüßen in gutes Jahr, Ihr Carsten Gans.

Emotionale Intelligenz/ Kompetenz

Montag, 01. September 2008 von Carsten Gans

Ich möchte Sie bitten, einmal kurz über folgendes nachzudenken: Haben Sie in Ihrem Privatleben oder in Ihrem Beruf Ziele, deren Erreichung am Ende nicht mit mindestens einem Gefühl verbunden sind, zum Beispiel damit, dass Sie zufrieden, anerkannt, respektiert, geliebt oder fröhlich sein möchten? Vielleicht gelingt es Ihnen ebenso wenig wie mir, Ziele zu finden, die nicht gefühlsorientiert wären. Und wenn Sie weiter über die Bedeutung von Emotionen in Ihrem Alltag nachdenken oder nachfühlen, kommen Sie vermutlich zu einem ähnlichen Ergebnis wie ich: Emotionen bestimmen ganz entscheidend unser Denken und Verhalten und stehen sehr häufig am Beginn und am Ende von Prozessen.

Ich wage die Behauptung, dass unsere Emotionen, die unserer Mitmenschen und der Umgang mit ihnen entscheidend sind sowohl für beruflichen Erfolg als auch für privates Glück.

 

Warum wissen wir dann so wenig über etwas so wichtiges wie unsere Emotionen?

Wussten Sie, dass man 9 verschiedene Auslöser für Emotionen unterscheiden kann (nach Paul Ekman: “Gefühle lesen”, 1. Auflage 2007):

·         Automatische Bewertungsmechanismen sind unbewusst ständig auf der Suche nach Reizen und Ereignissen, die emotionalen Erfahrungen ähneln, welche besonders wichtig für uns sind.

·         Reflektierte Bewertungsvorgänge unterstützen in mehrdeutigen Situationen, wenn die automatischen Bewertungsmechanismen keine Klarheit schaffen.

·         Die Erinnerung an zurückliegende emotionale Erfahrungen.

·         Die Fantasie kann ein Gefühl auslösen oder verstärken oder ein bestehendes Gefühl abschwächen.

·         Das Sprechen über ein vergangenes emotionales Ereignis kann helfen, dieses wieder zu erleben, um es anschließend neu bewerten zu können.

·         Mitgefühl kann in einer Unterhaltung mit einem emotional ergriffenen Menschen entstehen, bei der Lektüre eines Buches oder beim Betrachten eines Bildes oder Kinofilmes.

·         Emotionale Lehren anderer, vor allem von Eltern und anderen Bezugspersonen können bewirken, dass wir in bestimmten Situationen so fühlen, wie es uns vorgelebt wurde.

·         Verletzung sozialer Normen, die spezifisch für verschiedene Altersgruppen/ Generationen, regionale Gruppen und Kulturen sein können.

·        Durch die Simulation des äußeren Erscheinungsbildes/ Physiologie eines Gefühls - beispielsweise von Freude durch bewusstes Lachen.

Emotionen und Stimmungen

Emotionen dauern meist nur wenige Sekunden oder Minuten. Stimmungen, die einem abgeschwächten aber andauernden emotionalen Zustand ähneln, können einen ganzen Tag, manchmal zwei Tage anhalten. Sie begünstigen Emotionen, die zur Stimmung passen. In einer gereizten Stimmung, ist es einfacher, verärgert oder zornig zu werden und fröhlich gestimmt ist es leichter, große Freude zu empfinden. Während man als emotional intelligenter Mensch den oder die Auslöser einer Emotion häufig nachvollziehen kann, ist es wesentlich schwieriger, die Ursache einer (schlechten) Stimmung zu erkennen.

Welchen Nutzen hat es, wenn ich mich im Business emotional kompetent verhalte?

Emotional intelligent bedeutet, sowohl seine eigenen Emotionen richtig wahrnehmen (1) und diese steuern zu können (2), als auch die Gefühle und Stimmungen seiner Geschäftspartner, Kunden, Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeiter richtig zu erkennen (3) und diese konstruktiv beeinflussen zu können (4); schließlich, wenn Sie aus Ihren emotionalen Erfahrungen lernen können (5) - Positive und negative Beispiele aus dem Business:

·         Sie haben gerade in einer Besprechung einen Ihrer Mitarbeiter in aggressiver Art und Weise bloßgestellt, weil Sie Ihre eigene gereizte Stimmung unterschätzt und nur als etwas müde wahrgenommen hatten und sich deshalb nicht unter Kontrolle hatten.

·         Wenn Sie im Vertrieb erkennen, ob der Interessent gerade in einer (positiven) Abschluss-Stimmung ist oder nicht, werden Sie nicht im falschen Moment die Abschlussfrage stellen sondern diese ggf. verschieben.

·        Sie fragen Ihren Chef im falschen Moment nach einer Gehaltserhöhung, weil Sie nicht erkannt haben, dass er gerade schlecht gelaunt/ gestimmt ist - und Sie dummerweise davor auch nicht dessen Sekretärin als Stimmungs-Antenne befragt haben.

·         Regelmäßig glauben Sie bei Ihrer “unmotivierten” Mitarbeiterin zu erkennen, dass sie überrascht reagiert, wenn Sie unerwartet zu ihrem Arbeitsplatz kommen, in Wirklichkeit lösen Sie in ihr eine (vielleicht unbegründete) Angst aus, die ihre Mitarbeiterin lähmt.

·         Sie schaffen es, Ihre Mitarbeiter mit Ihrer eigenen fröhlichen Grundstimmung anzustecken und ein positives Arbeitsklima zu schaffen, in dem es Ihnen leicht fällt, einzelne für gemeinsame Ziele zu motivieren.

Welche Möglichkeiten für die Förderung emotionaler Kompetenz gibt es?

Für das Selbststudium kann ich zwei Bücher empfehlen: Das bereits erwähnte Buch von Paul Ekman, der sich über mehrere Jahrzehnte Verdienste vor allem um die Erforschung des mimischen Ausdrucks von Emotionen erworben hat: Paul Ekman, “Gefühle lesen - Wie Sie Emotionen erkennen und richtig interpretieren”, erschienen im Spektrum Akademischer Verlag, 1. Auflage 2007, ISBN 978-3-8274-1858-6; und wer sich wissenschaftlich mit dem Thema Emotionale Intelligenz befasst, kommt nicht an “Emotionale Intelligenz - Ein internationales Handbuch” vorbei, welches den aktuellen wissenschaftlichen Stand zum Thema und zu benachbarten Themen darstellt: erschienen im Hogrefe-Verlag 2006, herausgegeben von R. Schulze, P.A. Freund und R.D. Roberts, ISBN 3-8017-1795-X.

Bei entsprechender Eingabe von Suchbegriffen in einschlägige Suchmaschinen (z.B. eq, emotionale Intelligenz, training, kompetenz, outdoor, etc.) wird man mit Angeboten verbunden, die Möglichkeiten zum Training emotionaler Kompetenzen anbieten, die allermeisten in Seminarform. Bei unseren Angeboten sowohl zum Assessment als auch zum Training von EI/ EQ folgen wir der Empfehlung von Peter Salovey - dem Begründer des ersten Rahmenkonzeptes zu EI (1990, gemeinsam mit John Mayer) - welche er im Geleitwort zum erwähnten “Internationalen Handbuch” gegeben hat: “…dass zukünftige Ansätze die Erhebung emotionsbezogener Fähigkeiten in laufenden Situationen betonen müssen..” (ebenda, S. 2). Da nach unserer Ansicht das Training von Kompetenzen am besten draußen vor der Tür gelingen kann, sind unsere Trainings als Outdoor-Trainings konzipiert mit dem Schwerpunkt auf dynamischen Situationen.

Ob im Alltag am Arbeitsplatz oder zu Hause - Wer sich seiner emotionalen Stärken und Schwächen bewusst ist und gut darin ist, sich selbst und andere mit ihren Emotionen wahrzunehmen und auf Gefühle Einfluss zu nehmen, ist selbstsicher und kann sowohl offen und authentisch handeln als auch andere begeistern und motivieren.

 

Mit fröhlichen Grüßen, Ihr Carsten Gans.