Kennen Sie den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier.“? So komme ich mir als NLPlerin inzwischen vor – immer wieder das gleiche deja vu: Behauptungen von NLP-Unkundigen -, die NLP in die Scientology-Kiste packen oder zumindest es als Gehirnwäsche-Methode bezeichnen. So lassen sie ihren größten Ängsten freien Lauf, weil sie es ja mit einem großen Unbekannten zu tun haben (in diesem Fall NLP). Das ist menschlich, allzu menschlich!
Dass Veränderungsprozesse (meist den anderen) Angst einjagen, und dann gerne mit Gehirnwäsche-Methoden oder „Manipulation“ erklärt werden, lässt sich schon mit einem Blick in geschichtliche Veränderungsprozesse belegen. Und meist kriegen die Angst diejenigen, die man als Nutznießer der alten (nunmehr gefährdeten) Strukturen bezeichnen kann. Die haben ja möglicherweise was zu verlieren – in der Weltgeschichte oder im ganz privat persönlichen Bereich.
Und unheimlich kann einem schon zumute werden, wenn da jemand aus dem engeren Familien- oder Bekanntenkreis sich verändert, es wagt, seine eingefahrenen Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster zu verlassen und etwas Neues für sich entdeckt! Da verändern sich notgedrungen alle mit (wie wir aus dem systemischen Denken wissen), und da regt schon mal der eine oder andere Widerstand, klar.
Ob NLP was mit Gehirnwäsche zu tun hat? Na klar!!!
Ich liebe Metaphern, und ich liebe NLP! Und zurzeit gefällt mir die Analogie zwischen NLP und Gehirnwäsche besonders gut!
So wie ein Kleidungsstück, das noch nie eine Waschmaschine von innen gesehen hat, mit der Zeit verdreckt und verklebt, sodass von der ursprünglichen Struktur und Farbe nicht mehr viel erkennbar ist, irgendwann vielleicht sogar das Stinken anfängt – so passiert es, dass auch unsere Denkstrukturen Dreck ansetzen, verkleben und verkrusten und irgendwann „stinkt’s uns“. Wir wollen etwas verändern!
Eine Reinigung bewirkt da manchmal Wunder – wunderschön gewebte Textilstrukturen und bunte Farbmuster kommen da zum Vorschein – der Stoff wird wieder geschmeidig und weich, duftend und leicht.
Und ich weiß nicht, welches Waschmittel Sie für Ihre Wäsche benutzen – für meine Gehirnwäsche nehme ich am liebsten NLP. Es eignet sich sowohl für das Kurzprogramm als auch für den Schonwaschgang, auch hartnäckigste Flecken werden schonend aus den Denkstrukturen entfernt, und die Farben Ihrer Denkstrukturen leuchten wieder wie neu.
Kleiner Hinweis am Rande: seine schmutzige Wäsche muss aber leider jeder selber für sich waschen - das kann uns keiner abnehmen, nicht mal der beste Waschmittelverteter…
Mit den besten Grüßen aus der Waschküche…
Ihre Martina Hemrich