Archiv für Januar 2010

Was Brian L. Weiss über Trancezustände erreicht

Donnerstag, 28. Januar 2010 von Waltraud Wagner

Der Psychiater Brian Weiss behandelte seine Patientin Catherine 18 Monate lang mit konventionellen therapeutischen Methoden, um ihr bei der Überwindung ihrer schweren Angstsymptome zu helfen. Als nichts zu funktionieren schien, versuchte er es mit Hypnose. In Trance erinnerte sich Catherine an frühere Leben, die sich als Ursache ihrer Symptome erwiesen, und sie wurde geheilt. Durch seinen faszinierenden Fall gerieten die wissenschaftlichen Überzeugungen des konventionellen Schulpsychiaters Brian Weiss ins Wanken.

Ich zitiere aus: Brian L. Weiss, Die zahlreichen Leben der Seele

” Dann begegnete ich Catherine. Achtzehn Monate lang  setzte ich konvetionelle Methoden ein, um ihr bei der Überwindung ihrer Symptome zu helfen. Als nichts zu funktionieren schien, versuchte ich es mit Hypnose. In einer Reihe von Trancezuständen erinnerte sich Catherine an “frühere Leben”, die sich als die Ursachen ihrer Symptome erwiesen. Sie war außerdem in der Lage, als Medium für Informationen von hochentwickelten Geistwesen zu dienen, und dadurch offenbarte sie viele Geheimnisse über Leben und Tod. In nur wenigen Monaten verschwanden ihre Symptome. Sie hatte wieder Freude am Leben und war glücklicher und ausgeglichener als je zuvor.

Nichts in meiner Ausbildung hatte mich auf diesen Fall vorbereitet. Ich war völlig überrascht, als diese Ereignisse ihren Lauf nahmen.

Ich habe keine wissenschaftliche Erklärung für das, was geschehen ist. Es gibt viel zu viel im Bereich des menschlichen Bewusstseins, das sich unserem Verständnis entzieht. Vielleicht war Catherine unter Hypnose in der Lage, sich auf einen Teil ihres Unterbewussten zu konzentrieren, der tatsächliche Erinnerungen aus früheren Leben enthielt, oder vielleicht hatte sie das angezapft, was der Psychoanalytiker C.G. Jung das kollektive Unbewusste nannte, die Energiequelle, die uns umgibt und die Erinnerungen der gesamten menschlichen Rasse enthält.

Die Wissenschaft hat begonnen, nach Antworten auf diese Frage zu forschen. Wir können für unser Zusammenleben viel profitieren von den Untersuchungen der Geheimnisse des Bewusstseins, der Seele, eines Lebens nach dem Tode und des Einflusses unserer Erfahrungen aus früheren Leben auf unser gegenwärtiges Verhalten. Natürlich sind die Verzweigungen dieses Themas endlos, besonders auf dem Gebiet der Medizin, der Psychiatrie, der Theologie und der Philosophie.”

Waltraud Wagner

Business Coach Ausbildung, Start 18.03.2010

Donnerstag, 28. Januar 2010 von Rolf Söder

Am 18. März starte ich gemeinsam mit meiner Trainerkollegin Waltraud Wagner die nächste Business Coach Ausbildung. Die Ausbildung erstreckt sich über insgesamt 15 Tage, verteilt über 5 Module. Der Seminarort ist Partenstein im Spessart, etwa auf der Hälfte der Stecke zwischen Aschaffenburg und Würzburg.

Die Inhalte der Coaching Ausbildung sind:

Modul 1, Grundlagen, 18.-20.03.2010

  • Psychologisches Grundwissen
  • Rolle und Haltung des Coach
  • Auftragsklärung
  • Kontraktbildung zwischen Coach und Klient
  • Methoden für Coaching

Modul 2, Kommunikation und Interventionen, 29.04.-01.05.2010

  • Herstellen von vertraulicher und vertrauter Atmosphäre
  • Sprachliche Oberflächen- und Tiefenstruktur erkennen
  • Lösungsorientiertes Fragen
  • Hypnotische Sprachmuster zur Lösungsfindung
  • Mediation zur Lösung interer und externer Konflikt

Modul 3, Systemisches Coaching, 27.-29.05.2010

  • Grundlagen der systemischen Aufstellungsarbeit
  • Das Individuum als System
  • Coaching in Systemen, wie Teams oder Gruppen

Modul 4, das persönliche Coach-Credo, 24.-26.06.2010

  • Motivanalyse des eigenen Coachingwunsches
  • Erarbeiten eines persönlichen Coach-Entwurfs
  • Marketing für Coaches
  • Glaubenssatzarbeit

Modul 5, Fälle aus der Praxis, 22.-24.07.2010

  • Meistern vermeintlich schwieriger Fälle
  • Umgang mit Macht
  • Präsentation der Fallstudien
  • Test und Probecoaching

Die Ausbildung ist sowohl für Angestellte geeignet, die in ihrem beruflichen Umfeld Coaching Methoden einsetzen wollen, als auch für Selbstständige, die ihre persönliche Kompetenz erweitern möchten.

Der Preis beträgt 2700€ inklusive Basisseminar und die Ausbildung ist von der Mehrwertsteuer befreit. Näheres zum Angebot finden Sie auf der Homepage www.mindmarketing.de indem Sie dem nachstehenden Link folgen: Coaching Ausbildung

Viele Grüße, Rolf Söder

NLP Practitioner Ausbildung gestartet

Donnerstag, 28. Januar 2010 von Rolf Söder

Am 21.01.2010 haben wir die erste NLP Practitioner Ausbildung in diesem Jahr gestartet. 12 Teilnehmer haben ausgiebig und mit viel Spaß an den NLP Themen Repräsentationssytemen, Dilt`sche Pyramide und Pacing/Rapport/Leading gearbeitet.

Schauen Sie einmal genau hin, vielleicht kennen Sie ja jemanden, anhand der Steckbrief-Ausschnitte….

Unsere Ausbildung erstreckt sich über 5 Blöcke zu je 4 Tagen, jeweils Donnerstag bis einschließlich Sonntag. Der Abschluß dieser NLP Practitioner Ausbildung wird im Anfang Juni sein. Und der nächste Start ist dann im Juli.

Viele Grüße, Rolf Söder

Kommunikation in der Wanne, ein Klassiker von Loriot

Dienstag, 26. Januar 2010 von Rolf Söder

Ein absoluter Klassiker von Loriot, immer wieder schön anzusehen mit

vielen interessanten Aspekten zu “lösungsorientierter” Kommunikation:

http://www.youtube.com/watch?v=rypULAp99ao

Viel Spaß, Rolf Söder

Betriebsrat(s)verseucht!

Samstag, 23. Januar 2010 von Martina Hemrich

“Eigentlich” halte ich mich für recht begabt im Umdeuten (Reframing) von Begebenheiten oder Ausdrücken, die man spontan eher negativ bewerten würde. Wie das geht, führt uns die Parabel vom chinesischen Bauern schön vor Augen (siehe Der Bauer und das Pferd).

Was steckt dahinter? Eines der Grundkonzepte des NLP ist das Axiom „Hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht“, und die Frage „wofür ist das gut?“ – angewendet auf Situationen und Äußerungen - schult unser Gehirn zu einer positiven Deutung von mehr und mehr Dingen, die uns im Leben widerfahren.

Dass diese Technik ihre Grenzen hat, wenn es um Katastrophen, Verbrechen, Unglücksfälle geht, das merke ich an mir selbst - da ist meine Landkarte an manchen Stellen noch zu klein. Wofür ist ein Erdbeben gut, das tausende von Menschen das Leben kostet, wofür sind Terroristen gut, die die ganze Welt in Angst und Schrecken versetzen, wofür ist es gut, wenn Menschen durch Unfälle vorzeitig aus dem Leben gerissen werden ….

Nun musste ich letzte Woche feststellen, dass das Reframing bei mir bereits bei weitaus weniger drastischen Dingen nicht funktioniert: bei dem Wort „betriebsratsverseucht“ bin ich an eine Grenze meiner Landkarte gestoßen! Wenn ich mir überlege, dass wir an der Sprache das Denken von Menschen erkennen, und wenn ich mir nur ganz kurz und oberflächlich die Gedankenwelt einer „FÜHRUNGSKRAFT“ vorstelle, die ein solches Wort hervorbringt, ist erstmal kein Reframing mehr drin und mit dem Dissoziieren klappts auch kein bisschen mehr – ich bin schlicht und ergreifend empört ob des unverhohlenen Zynismus, der zügellosen Verachtung Arbeitnehmern und ihren Interessenvertretern, den Betriebsräten, gegenüber.

Ich habe sehr wohl verstanden, dass sich dieses Wort in erster Linie gegen die Betriebsräte – eine typisch deutsche Institution übrigens – richtet. Und wenn man sich vor Augen führt, dass die BRs ein Stück Demokratie in rein hierarchisch und damit auf “Ober sticht Unter” basierenden Führungsstrukturen darstellen, muss man sich doch fragen, welche Rolle demokratisches Verständnis in den Köpfen mancher Führungskräfte tatsächlich spielt. Man könnte auf den Gedanken kommen, dass manche Führungskräfte für ihr Demokratieverständnis bei der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit nicht so viel Raum finden. Und oft genug auch gar nicht auf den Gedanken kommen, die Mitarbeiter, für die sie Führungsverantwortung übernommen haben, als Menschen - und nicht nur als Kostenfaktor - zu sehen, deren Leistungen zu würdigen sind - meist auch deswegen, weil sie selber Druck von “oben” haben.

Auf der anderen Seite bin ich mir durchaus bewusst, dass es vielleicht noch nie eine Zeit gegeben hat, in der es ein so großes Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten für Führungskräfte gegeben hat; in der so viele FKs und solche, die es werden wollen, tatsächlich auch an (Führungs-)Persönlichkeitsbildungsmaßnahmen teilnehmen, und dass in einer Vielzahl dieser Ausbildungen eine ethische Grundhaltung vermittelt wird, die zu Wertschätzung von und Respekt vor anderen Menschen, auch Mitarbeitern, Arbeitnehmern, vielleicht sogar ihren Interessenvertretern, führen kann. Das lässt mich hoffen! Ein Angebot entsteht dann, wenn der Bedarf groß genug ist – und ich meine, in der Haltung Arbeitnehmern gegenüber sind wir in der Tat bedürftig.

Gerade in Zeiten, in denen den Arbeitnehmern ein rauer Wind entgegenweht, kann die Arbeit der Betriebsräte nicht hoch genug gewürdigt werden. Sie halten den Kopf hin, wenn es um die Wahrnehmung der Arbeitnehmerinteressen geht, und oft genug müssen sie dramatische Entscheidungen mit tragen, die auf den ersten Blick kein bisschen mitarbeiterfreundlich erscheinen. Nicht nur, dass sie ständig zwischen allen Stühlen sitzen (wollen), nein, in den Augen mancher Chefs sind die BRs doch die, die sich dauernd reiben wollen, immer nur dagegen sind, die die fortschrittlichen Unternehmer mit dem BetrVG ausbremsen so oft es geht, Kniebohrer, Streithähne, Besserwisser, - eine Seuche eben!

So ein bisschen mag das auch daran liegen, dass BRs nicht besonders gut darin sind, eine positive Öffentlichkeitsarbeit für sich und ihre Leistungen zu betreiben.

Mein großer Dank richtet sich daher an die „Unwort-des-Jahres“-Jury, dass sie just zu Anfang des Betriebsratswahljahres 2010 den Begriff „betriebsratsverseucht“ und die damit verbundene Gedankenwelt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gestellt hat.

Bleibt nur zu hoffen, dass sich die vermeintliche „Seuche“ ausbreitet, wieder mehr Demokratie in die Unternehmen zu bringen bzw. sie zu festigen. Vielleicht stellt sich sogar heraus, dass das Phänomen Betriebsrat einen großen Teil zur Gesundung unserer Unternehmen beitragen kann - womit mir - dank meinem Kollegen Rolf - doch noch ein kleines Reframing gelungen ist.

Darum: nehmt an den Wahlen teil, engagiert euch vielleicht sogar aktiv, gründet Betriebsräte - und sagt euren Interessenvertretern auch mal „Danke“!

Höchstpersönlich
Ihre Martina Hemrich

MINDMARKETING feiert 6-jähriges Bestehen!

Dienstag, 19. Januar 2010 von Rolf Söder

Seit nun mehr 6 Jahren besteht das MINDMARKETING Institut in Partenstein bei Lohr am Main. Im Februar 2004 wurde die Unternehmung gegründet.

In den 6 Jahren konnten wir über 500 Seminarteilnehmer in unseren Veranstaltungen begrüßen.  Ob nun NLP, Coaching oder Themen wie Vertrieb, Führung und Teamarbeit viele Themen wurden in dieser Zeit in Seminaren, Workshops, Trainings und Ausbildungen behandelt werden.

Ende 2006 konnten wir unsere Ausbildungen zu Coaching und NLP endlich in eigenen Räumen realisieren. Die “Alte Schule” ist ein nicht alltägliches Seminarhaus, was zu der besonderen Atmosphäre unserer Veranstaltungen paßt und beiträgt.

Zu Beginn dieses Jahres haben wir umfirmiert und aus der MINDMARKETING Werkstatt wurde das MINDMARKETING Institut. Dazu gab es einige interne Änderungen, unter anderem, dass unsere Ausbildung vom Regierungspräsidium Unterfranken von der Umsatzsteuer befreit wurden.

Wir möchten uns hier im Blog ganz herzlich bei unseren Kunden und Teilnehmern bedanken.

Dazu verlosen wir zwei Plätze im kommenden NLP & Coaching Basisseminar am 13.-14.02.2010 .

Wenn Sie an der Verlosung teilnehmen wollen,  nutzen Sie bitte das MINDMARKETING-Kontaktformular unter http://www.mindmarketing.de/kontakt.html und vermerken Sie unter Anmerkungen einfach “Verlosung Basisseminar”.

Einsendeschluss ist der 31.01.2010, der Rechtsweg ist ausgeschlossen und die Gewinner werden hier bekannt gegeben.

Viel Glück, Rolf Söder

XING, sinnvoll für Coaches?

Donnerstag, 14. Januar 2010 von Rolf Söder

Nach nunmehr merh als 4 Jahren Mitgliedschaft in dem virtuellen Business Network XING, will heute ein wenig über meine Erfahrungen dort berichten.

Ich habe mich sofort als Premium-Mitgleid angemeldet, da ich das Networking professionell betreiben wollte. Mit der Premium-Mitgliedschaft hat man Zugang zu allen Funktionen der Platform, als “normales Mitglied nicht, dafür zahlt man auch keinen Beitrag.

Meine Erfahrungen sind geteilt. Es gibt in den Foren teilweise sehr interessante Diskussionen, viele finde langweilig, lapidar oder einfach nicht diskussionswürdig. Da wurde zum Beispiel in einem  Fachforum ernsthaftig über die Frage diskutiert haben: “Darf ein Coach Probleme haben?”………

Manchmal trifft man in den Diskussionen auch “seltsame” Zeitgenossen und Genossinen, die offensichtlich Streit suchen. Die trifft man dann auch in verschiedenen Gruppen dort und ich habe gelernt, die nennt man “Trolle”.

Was die Werbung anbetrifft, so gibt es die Möglichkeiten Veranstaltungen zu posten, was sicherliche hilfreich ist und mir den einen oder anderen Kontakt und später auch Auftrag gebracht hat.

Die lokalen XING-Treffen in HU, WÜ und AB fand ich persönlich eher abtörnend, weil jeder jedem versucht etwas zu verkaufen. “Du bekommst von mir Werbung und ich coache Dich dafür  oder wir können uns gegenseitig die Haare schneiden”.  Jetzt habe ich gehört, das Treffen in Nürnberg soll gut und straff organisiert sein, da werde ich dieses Jahr wohl mal hinfahren.

Wer hat Erfahrungen mit XING gemacht?

Freue mich auf Austausch, Rolf Söder

Wer noch nicht da war, hier gehts lang: XING

Paar-Coaching-Tage im Spessart — kostenloser Informationsabend –

Montag, 11. Januar 2010 von Carsten Gans

Die Paar-Coaching-Tage sind für alle Paare geeignet, die vor einem Veränderungsprozess stehen oder sich in einem befinden und konkrete Lösungsmöglichkeiten für aktuelle Konflikte finden möchten.

Die 3-tägigen Paar-Coaching-Tage finden in 2010 vom 20.-22. Mai (Do.-Sa.) und vom 27.-29. August (Fr.-So.) statt.

Weitere Informationen unter: http://www.natur-coaching.de/html/coaching-tage.html

Wir laden alle Interessierten herzlich ein, zu unserem kostenlosen Info-Abend am Mittwoch, den 20. Januar, nach Würzburg zu kommen.

Von ca. 2000-2130 Uhr stellen Carsten Gans und Waltraud Wagner gemeinsam die Details zu Ablauf, Zielen und Methoden der Paar-Coaching-Tage vor und beantworten gerne Ihre Fragen. Dabei haben Sie auch eine gute Gelegenheit, die beiden Coaches persönlich kennen zu lernen:

Kommen Sie in die Gesundheitspraxis LICHTKRAFT, Ludwigstraße 8a, 97070 Würzburg.  Informieren Sie Carsten Gans bitte über Ihr Kommen kurz per E-Mail an kontakt@natur-coaching.de - vielen Dank.

Mit herzlichen Grüßen aus dem Spessart, Carsten Gans und Waltraud Wagner.

 

 

 

Die Leiden eines jungen P. – Reframing im Alltag

Montag, 11. Januar 2010 von Carsten Gans

Es war ca. 23 Uhr. Ich saß mit meiner Frau auf unserer Couch – besser: wir lagen bereits reichlich ermüdet vor der Sendung „Nuhr die Wahrheit“. Nach einem Blitz-Nickerchen und mit dem letzten Funken Wachheit, der noch vorhanden war, sagte ich ergebend, dass ich es nicht bis zum Schluss schaffen würde und nach oben möchte. In bewährter Schnelligkeit schloss sich die beste Ehefrau von allen (bEva) meiner Meinung an und drückte den roten Knopf auf der Umschalte (benannt nach dem Hauptnutzen des Gerätes). Kurz vor dem Erreichen des Gipfels und geschätzte 2 Minuten vor der REM-Phase dachte ich noch „das war’s jetzt endlich – nur noch schnell ins Bett schleichen.“ – Doch erstens … kommt es anders:

Als ich um die Ecke zur Tür gehe, um mich in das Einzugsgebiet meines Bettes zu begeben, steht dort schluchzend ein kleiner Mensch mit langen Haaren in einem rosa Schlafanzug: „Ich kann nicht einschlafen.“ – Ein Satz, den ich auch im Tiefschlaf noch deuten könnte. – „Na prima!“ dachte ich offensichtlich hörbar, da sich meine Frau so gleich des rosa Schalfanzuges annahm und mit einer Platzreservierung im elterlichen Ehebett beruhigte. Nur einen kleinen Schritt weiter, noch vor dem Eintritt in das scheinbar rettende Badezimmer vernahm ich von rechts aus einem kleinen mit einer STRAX-Bahn gepflasterten Zimmer ein leises Wimmern, das ich sogleich blitzschnell mit einem mittellangen nachdrücklichen „schschschschschschttt!“ zu beenden versuchte.

Da auch eine schnelle Wiederholung erfolglos blieb, machte ich das Licht an, um nach dem rechten zu sehen, das sich nach einer wohlwollenden Handbewegung entlang eines noch kleineren hellblauen Schlafanzuges als etwas Uriniertes herausstellte. Ich schickte den laufenden Meter zu bEva ins Bad und begann, das kleine Bett für die Fortsetzung des 3-Jährigen-Schlafes neu zu beziehen. Fast fertig vernahm ich die zweite Platzreservierung aus dem nur wenige Schritte entfernten Badezimmer. Nachdem ich bEva wortlos einen dunkelblauen Schlafanzug in Größe 98 zugeworfen hatte, erhielt ich die Bestätigung der Überbuchung: „Schlaf im Bett von A., ich wecke dich morgen früh!“ Da mein Widerstand gebrochen war, wickelte ich mich zügig in braune Baumwolle als mir wie ein Strohfeuer die Frage ins Gehirn schoss „Warum spricht dieses Jahr eigentlich keiner von Murphys Gesetz?“ – Da ich kein Holz mehr zum nachlegen hatte, hatte das Strohfeuer keine Chance und ich begab mich mit meinem Kissen bewaffnet am überbuchten Ehebett vorbei in das Prinzessinen-Zimmer des Hauses.

Endlich, unter einem mit Schmetterlingen besäumten Himmelbett-Schleier angekommen, kuschelte ich mich in die rosafarbene Feen-Decke meiner Tochter und dachte noch kurz: “Rosa ist eine schöne Farbe, vor allem schön warm!

Gute Nacht, mit müden Grüßen, Carsten Gans.

Teilnehmerstimmen online

Montag, 11. Januar 2010 von Rolf Söder

Vor kurzem haben wir die Teilnehmer unserer NLP- und Coaching-Ausbildungen gebeten, uns ein persönliches Feedback zu schreiben.

Die ersten Ergebnisse sind jetz online zu finden auf der Homepage des MINDMARKETING Instituts, einsehbar unter folgendem Link: Teilnehmerstimmen

Viele Grüße, Rolf Söder