Trance und Hypnose
Samstag, 09. Januar 2010 von Waltraud WagnerViele Menschen haben Angst vor allem, was mit dem Begriff “Hypnose” zusammenhängt. Sie kennen dann meist nur die Showhypnose - ich stehe auf einem Bein und krähe wie ein Hahn, alle lachen. Das ist natürlich keine wünschenswerte Erfahrung. Ein Unterschied zwischen Trance und Hypnose ist eigentlich gar nicht wirklich auszumachen. Man könnte sagen: Gezielte Trancetechniken führen in Hypnose. Genauso gilt: Gezielte Hypnosetechniken führen in Trance. “Trance” ist ein Begriff, vor dem sich die meisten nicht fürchten, bei dem sie ihre Offenheit behalten.
Jeder hat Trancezustände, sonst könnte er gar nicht überleben. Trancezustände sichern uns die Verarbeitung von Eindrücken, sichern unsere Konzentrationsfähigkeit und schaffen Zugang zu Informationen aus unserem Unbewussten. Man braucht keine Angst haben, dass man dabei seinen Willen abgeben müsste oder würde. Man weiß immer, was geschieht, behält die Eigenverantwortung und kann jederzeit, nach Vereinbarung eines Zeichens, die Sitzung abbrechen.
Soweit es mir aus der Literatur und aus meiner eigenen Erfahrung bekannt ist, kann man mittels der Hypnose nur so weit gehen, wie es der Klient zulässt. Wenn er über einen bestimmten Punkt nicht hinausgehen will, ist das auch nicht möglich.
Machmal, wenn sich Menschen abfällig über Hypnose und Trance äußern, frag ich mich wirklich wie aufgeklärt und offen und tolerant und gebildet und entwickelt und … wir eigentlich sind und ich frag mich auch “wohin das noch führen soll ?”
Vielleicht zu einer Hypnose oder Trance im Neuen Jahr??
Waltraud Wagner
