Archiv für die Kategorie ‘Hypnose’

Die Hypnose, ein wirkungsvolles Instrument

Dienstag, 08. Juni 2010 von Waltraud Wagner

John Grinder und Richard Bandler in: “Therapie in Trance”, Seite 17 ff

“Wir wollen Ihnen in den kommenden drei Tagen ein Modell zur praktischen Anwendung der Hypnose vermitteln. Das ist keineswegs die letzte Wahrheit, nicht die Antwort auf alle Fragen und auch keine “Wirklichkeit”. Wenn jemand meint, daß er weiß, was “wirklich” ist und mit mir darüber diskutieren will, werde ich in diese Diskussion nicht einsteigen können, denn ich weiß nicht, was “wirklich” ist.  Andererseitsgibt es aber Sachen, über die ich sehr wohl Bescheid weiß, zum Beispiel, wie man Hypnose praktiziert. 

Warum es funktioniert, weiß ich nicht; aber ich weiß, daß bei der Hypnose dieselben Prozesse ablaufen wie beim Lernen und Erinnern. Es sind die gleichen Vorgänge wie beim Verstehen von Sprache. Obwohl die Hypnose also von vielen anderen Dingen kaum zu unterscheiden ist, ist sie in der Form, wie wir sie lehren ein sehr wirkungsvolles Instrument. Bitte verstehen sie sie als ein Werkzeug, mit dem Sie etwas ganz Spezielles bewirken können; sie ist quasi ein Verstärker. Egal, ob Sie Autos verkaufen, Psychotherapie machen oder mit irgendwelchen Entscheidungsgremien zu tun haben: Wenn Sie Hypnose anwenden, werden Sie von den Leuten intensivere Reaktionen bekommen als gewöhnlich.

Was immer Sie tun, die Hypnose wird Ihnen helfen, dabei eine größere Wirkung zu erzielen. Allein jedoch, für sich genommen, bewirkt die Hypnose überhaupt nichts.

Weiterhin möchte ich darauf hinweisen, daß die Hypnose  kein Allheilmittel ist. Ich wende sie nun seit sieben Jahren an, aber auch ich schlafe manchmal schlecht….. Diese Gernzen liegen meiner Meinung nach nicht in der Hypnose als Instrument, sondern primär in mir selbst.”

Dieses Buch ist lesenswert und erweitert den Horizont des Behandlers, des Coachs und des Lernenden! Viel Spass beim “vielleicht” Lesen.

Waltraud Wagner

Hypnose & Trance………….

Mittwoch, 06. Januar 2010 von Rolf Söder

Es ist eine Weile her, da war ich zur Vorstellung bei einem großen Stromkonzern (mit drei Buchstaben) bezüglich der Aufnahme in den hauseigenen Coaching Pool.

Ich wurde nett empfangen, zwei junge Damen, etwa 25-30 Jahre alt, saßen mir gegenüber. Eine Praktikantin und eine “Leiterin Talent Management”. Nach den gegenseitigen Vorstellungen und dem Austausch der Sichtweisen, wie Coaching funktioniert und was es leisten kann, stellte sich heraus, dass es viel Übereinstimmung bezüglich beider Seiten gab. Prima, dachte ich mir, das wird sicherlich passen.

Dann kam die Frage nach den Methoden, die ich in meiner Arbeit als Coach nutze. Ich zählte also auf: “NLP, TA, TZI, systemisches Fragen, etc und irgendwann erwähnte ich Trance und Hypnose…………….

Das hatte zur Folge, dass meine Gegenüber sichtlich irritiert waren. Zögerlich und sichtlich unsicher begannen Sie zu fragen, wie das wohl so funktioniere mit Hypnose. Ich gab ordentlich Antwort und erklärte so gut ich kann, wie ich Hypnose einsetze und dass es Teil vieler kommunikativer Mittel ist, mit dem Unterbewußten zu arbeiten.

Nach einer Woche bekam ich Bescheid, dass ich zwar in den Pool aufgenommen werde, jedoch im Auftragsfall eine ausschließende Klausel eingefügt werden könnte, die Hypnose untersagt……

Ich frage mich seit dem Besuch, wie kompetent Menschen sind, die darüber befinden, welche Methoden sinnvoll sind, um Mitarbeiter eines Unternehmens mit Coaching weiter zu helfen?

Für mich ist die Konsequenz aus dieser Erfahrung, daß noch viel getan werden muss, damit die Arbeit mit Hypnose und Trance mehr Akzeptanz findet. In den Köpfen der meisten Menschen schwirren da Vorstellungen von Show-Hypnose und Scharlatanerie herum. Was ja auch verständlich ist, wenn man teilweise sieht, wie auf Bühnen Hypnose als Zauberei dargestellt wird. Von Milton Erickson und seiner wundervollen Arbeit wissen die wenigsten.

Wer hat ähnlich Erfahrungen gemacht?

Viele Grüße, Rolf Söder

Master Coach Ausbildung steht!

Freitag, 09. Oktober 2009 von Rolf Söder

Im August 2010 werden wir die erste Master Coach Ausbildung starten. Die Schwerpunkte der Ausbildung werden sein Hypno-Coaching und Systemisches Coaching. In fünf Modulen zu je drei Tagen werden die Teilnehmer Methoden und Techniken erlernen, die in Coaching-Prozessen zu tiefgreifenden und nachhaltigen Veränderungen führen.

Teilnahme-Vorrausetzung ist eine erfolgreich abgeschlossene Business Coach Ausbildung, die wir nun seit einiger Zeit durchführen oder eine vergleichbare Ausbildung aus dem Bereich Coaching.

Ich freue mich schon jetzt sehr auf die Zusammen-Arbeit mit meiner Trainer-Kollegin Waltraud Wagner und die ersten zwei  Anmeldungen sind auch schon da.

Wer sich interessiert für die Master Coach Ausbildung findet unter folgendem Link alle relevanten Informationen: Master Coach Ausbildung

Viele Grüße, Rolf Söder

Analyse emotionaler Erfahrungen und Entwicklung einer Taktik mit der BEST-Methode

Freitag, 19. Juni 2009 von Carsten Gans

Emotionale Erfahrungen beeinflussen sehr häufig unser Denken, Fühlen und Verhalten. Meist  auf unbewusste Art und Weise führen die emotionalen Erfahrungen (emotionale Marker) dazu, dass wir in Situationen, die denen aus der Vergangenheit ähneln, in gleiche oder ähnliche Verhaltensmuster zurückfallen – wir denken, fühlen, verhalten uns so wie damals.

Der Klient hat regelmäßig Schwierigkeiten damit, die emotionalen Erfahrungen zu erkennen, die Auslöser für aktuelles Verhalten sind, welches als problematisch empfunden wird. In einem ersten Schritt gilt es also mit einer geeigneten Methode - z.B. mit Fragetechniken, Naikan oder Hypnose - die Erfahrung(en) bewusst zu machen und an die Oberfläche zu holen, bevor der Coach mit der BEST-Methode daran gehen kann, dem Klienten in 4 Schritten dazu zu verhelfen, schließlich eine Taktik/ Möglichkeiten dafür zu entwickeln, wie er künftig in ähnlichen Situationen konstruktiver/ subjektiv besser denken, fühlen, handeln kann.

BEST steht dabei für die Anfangsbuchstaben der 4 Schritte:

1.)    B = Beschreibung der Situation – Wer hat wo, was und wie getan oder gesagt?

2.)    E = Emotion - Welche Emotion (en) wurde (n) durch was (Bilder, Wörter, Verhalten) ausgelöst?

3.)    S = Sinne – Wie wurde die nun spezifizierte Emotion mit den eigenen Sinnen wahrgenommen, wie hat es sich körperlich angefühlt?

4.)    T = Taktik/ Transfer - Was kann künftig in ähnlichen Situationen hilfreich sein - welche persönliche Ressourcen/ Stärken werden mir dabei helfen? Und wie werde ich das Meistern künftiger Situationen mit meinen Sinnen wahrnehmen?

Die BEST-Methode bietet so zwei große Vorteile:

Die 4 Schritte lassen zum einen jedem Coach die Freiheit, jeweils mit seinen favorisierten Methoden den Klienten zu Antworten auf die 4 Fragen zu führen. Ob zum Beispiel Ressourcen-Spaziergang, Walt-Disney-Methode, Natur-Aufstellung, Teilearbeit oder Ankern, der Coach kann sich im BEST-Rahmen frei bewegen, je nachdem, was er besser kann und dem Klienten besser hilft.

Die emotionale Erfahrung steht immer im Mittelpunkt und es kann durch ein Wechselspiel sowohl aus kognitiver Analyse und intensiver emotionaler Findung eine Verbesserung in konkreten Situationen und allgemein eine Steigerung der emotionalen Kompetenz des Klienten gefördert werden.

Die Methode wurde von mir entwickelt und findet im Rahmen meiner Natur-Coachings Anwendung.

Welche Erfahrungen haben Sie bei der Arbeit mit und um die emotionalen Erfahrungen Ihrer Klienten gemacht?

Mit sonnigen Grüßen, Carsten Gans.

Hypnose-Papst Gunther Schmidt bei Maischberger

Mittwoch, 11. März 2009 von Rolf Söder

Gunther Schmidt hypnotisiert Hirschhausen bei Maischberger im ZDF. Eine informative und interessante Demonstration, wie Hypnose funktioniert und wirkt.  Ganz im Gegensatz zu den hinlänglich bekannten Bühnen-Hypno-Shows……..

Hier der Link:
http://www.daserste.de/maischberger/sendung.asp?datum=06.01….

Viele Grüße, Rolf Söder

Selbsthypnose

Dienstag, 30. September 2008 von Waltraud Wagner

Häusliche Selbsthypnose unterstützt und fördert laufende Prozesse, weil das Unbewußte aktiviert wird und darüber geschieht ein beschleunigter Heilungsprozeß. Alles, was zu einer Dissoziation führt dient der Tranceeinleitung. Diese Erkenntnis wird auch zur Induktion einer Selbsthypnose genutzt. Es wird dabei auf die fünf Repräsentationssysteme Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen zurückgegriffen. Die Selbsthypnoseeinleitung wird so lange geübt, bis diese ritualisiert abläuft. Im nächsten Schritt visualisiert der Übende eine positive Situation. In dieser positiven gleich sicheren Stimmung ist alles erlaubt, was dem Übenden gut tut und ihn sich frei fühlen lässt. Wir Menschen lieben es ja, wenn wir uns frei und sicher fühlen. Der Zugang zu unserem Unbewußten ist nun gewährleistet : wir können auf ein Vielfaches an Wissen und Gefühlen andoggen. Die Wahrnehmung unserer eigenen Persönlichkeit weitet sich und bereichert uns auf angenehme Art und Weise. Menschen, die die Selbsthypnose anwenden beschreiben diesen Zustand als ein “ganz Nahes bei sich sein” und das wiederum macht uns ruhiger und gelassener.

Waltraud Wagner

Trance erleben

Samstag, 13. September 2008 von Waltraud Wagner

Oft scheint es wie Zauberei, wenn man sieht oder erlebt, was die Trance zu bewirken vermag. Durch gezielte Techniken und beruhigende Worte werden gestreßte Menschen in Trance versetzt und in wenigen Minuten verändert, ruhiger, gelassener und vor allem harmonischer.

Trance erleben ist so alt wie die Menschheit. Das älteste bekannte Kulturvolk der Erde, die Sumerer, kannten die Trancearbeit und verstanden sie anzuwenden. In der Trance kommt es zu einer organischen Umschaltung im Neurovegetativum. Das bewirkt eine allgemeine Entspannung und Erholung des Organismus. Weitere physiologische und wissenschaftlich belegbare Veränderungen sind ebenso möglich:

Entspannung der quergestreiften Muskulatur, Entspannung der glatten Muskulatur, Verlangsamung der Atemfrequenz, Beruhigung der Herzarbeit, Stresshormone und Stoffwechsel fahren herunter…Die rechte Gehirnhälfte dominiert.

Trancezustand ist ein Bewußtheitszustand zwischen Wachsein und Schlaf. Das Bewußtsein gibt etwas von seiner Kontrollfunktion ab, ist etwas eingeengt und innerpersönliche Bereiche tun sich auf. Diese sind nun greifbar und somit auch nutzbar wie z. B. verborgene Ressourcen, gespeichertes Wissen, reichhaltige Erfahrungen, bisher Erlebtes, Erinnerungen.

Trance erleben bereichert unser Dasein, weil wir dann unser Unbewusstes leben können.

Waltraud Wagner

Willkommen in unserem Coaching Blog!

Freitag, 22. August 2008 von Rolf Söder

Ein herzliches Willkommen in unserem Coaching Blog!

Hier werden die Partner des Coaching Werkes in Zukunft Beiträge rund ums Thema Coaching, Training, Persönlichkeitsentwicklung veröffentlichen.

Besucher haben die Möglichkeit Kommentare zu hinterlassen. Wenn auch Sie gerne zum Thema “Coaching” etwas veröffentlichen wollen, dann melden Sie sich einfach bei uns.

Viele Grüße und auf bald