Archiv für die Kategorie ‘Training’

NLP Informations Abende in Mainfranken

Montag, 22. Juni 2009 von Rolf Söder

Die Coachingwerk-Partner Julia Volland, Martina Hemrich und Rolf Söder führen im Juli einige kostenlose Informationsabende zu NLP, dem neurolinguistsichen Programmieren, durch. Hier die Termine, Örtlichkeiten und Ansprechpartner:

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SCHWEINFURT

NLP Info Abend mit M. Hemrich und R. Söder

Ort:        Kolping Seminarhotel; Hertzstraße 4

Termin:  20.07.2009, ab 19:00 Uhr

Anmeldungen bitte per Email an  info@martina-hemrich.de

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ASCHAFFENBURG

NLP Info Abend mit Julia Volland

Ort:        Aschaffenburg, Business-Center, Würzburger Straße 150

Termin:  27.07.2009, ab 19:00 Uhr

Anmeldungen bitte per Email an info@julia-volland.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

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HANAU

NLP Info Abend mit Julia Volland und Rolf Söder

Ort:        Hanau, Hotel Residence, Krämerstraße 30-40

Termin:  29.07.2009, ab 19:00 Uhr

Anmeldungen bitte per Email an info@julia-volland.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

NLP auf den Lernwelten 2009 in Hanau

Montag, 22. Juni 2009 von Rolf Söder

Pünktlich zum Sommeranfang fand in Hanau die Messe Lernwelten statt. Neben vielen interessanten Angeboten zum Thema lebenslanges Lernen wurden für die ganze Familie Spiele und Unterhaltung geboten.

Sowohl einige Schulen und Verbände aus der Region als auch einige Unternehmen aus dem Bereich Weiterbildung waren als Aussteller vorort. Die angebotenen Workshops waren zwar nur spärlich besucht, dafür war die Messe an sich jedoch gut frequentiert und es gab viele interessante Gespräche auf den Ständen.

Wir konnten auf unserem Stand viele Neugierige für das Neurolinguistische Programmieren begrüßen, so dass der Sonntag wie im Fluge verging. Ein klares Zeichen dafür, dass das Kommunikationsmodell NLP nach wie vor sehr unbekannt ist. Um NLP etwas bekannter zu machen werden wir daher eine Reihe von kostenlosen Informations-Abenden in einigen Städten in Mainfranken veranstalten. Informationen dazu finden Sie auf unserer NLP Seite www.nlp-werk.de .

Für uns steht bereits heute fest, dass wir die nächste “Lernwelten” in 2010 in Aschaffenburg wieder als Aussteller besuchen werden. Sobald der Termin für 2010 feststeht, können Sie ihn hier finden. Viele Besucher interessierten sich auch für unser NLP Seminar .

Viele Grüße, Rolf Söder

NLP Practitioner Ausbildung abgeschlossen

Montag, 25. Mai 2009 von Rolf Söder

Letztes Wochenende ging unsere laufende NLP Practitioner Ausbildung zu Ende. Die Ausbildung wurde von Harald Brill aus Kassel und mir selbst durchgeführt. Nach 25 Tagen intensiver Arbeit konnten 10 von insgesamt 12 Teilnehmern ihren Abschluss mit DVNLP-Zertikat feiern. Hier finden Sie einigen Bilder die einen Einblick zur Atmosphäre während der Ausbildung wiederspiegeln.

Das nächste NLP Seminar startet am 02. Juli 2007.

Gute Gründe für eine NLP Ausbildung

Freitag, 01. Mai 2009 von Rolf Söder

NLP, das neurolinguistische Programmieren, ist ein Trainings- und Kommunikationsmodell, dessen Techniken zur Steigerung von Souveränität und Kommunikationsfähigkeit beitragen.

In einer NLP Ausbildung erhält man von Teilnehmern auf die Frage, weshalb Sie sich für das neuroliguistische Programmieren entschieden haben, viele individuelle Antworten. „Etwas für die Kommuniaktiosnfähigkeit tun“ oder „Selbstbestimmter werden“ oder „Klarheit für zukünftige Projekte gewinnen“ sind einige der häufigeren Antworten und Gründe sich für eine NLP Ausbildung zu entscheiden.

Eine Begründung wird von sehr vielen Menschen eher beiläufig erwähnt:

„Ich will etwas für mich tun!“

Nun ist das eine sehr allgemeine Aussage. Wenn man allerdings nachfragt, was es heißt „etwas für sich tun“, kommen die Teilnehmer schnell ins Erzählen und die Begründung wird sehr individuell.

„Etwas für sich tun“ bedeutet zunächst einmal sich um sich selbst zu kümmern, sich bewußt verändern und entwicklen wollen. Dieses Grundbedürfnis haben Menschen ganz tief in sich verwurzelt. Bei Kinder wird dies sehr deutlich. Kinder haben Pläne, Ziele und wollen etwas erreichen – aus einem inneren Antrieb heraus. In der Verhaltenspsychologie spricht man von einer intrinsischen Motivation, die im Kindesalter deutlich auftritt. Nun ist es so, daß im Laufe der Lebensjahre durch die täglichen Belastungen und vollgepackte Terminkalender das Bedürfnis „etwas für sich zu tun“ schnell zu kurz kommen kann. Die eigene Entwicklung wird nicht mehr vorwiegend selbst gesteuert, sondern ist massgeblich abhängig von äußeren Einflüssen.

Wer sich nun für eine NLP Ausbildung entscheidet, hat wohl bewußt oder unbewußt sehr häufig das Gefühl, etwas für seine eigene Persönlichkeit tun zu wollen. Nun sind die meisten NLP Ausbildungen so angelegt, daß persönliche Anliegen mit den erlernten NLP Methoden während der Seminare bearbeitet werden – somit also sehr geeignet seine persönliche Entwicklung voran zu treiben.

Der NLP Kurs ist immer ein wenig wie „Wellness für meine Seele“ – das war der Satz eines Teilnehmers einer meiner NLP Ausbildungen und bringt es auf den Punkt. Zunächst einmal werden die gelerneten NLP Techniken für sich selbst angewandt und genutzt. Wer dabei an sich selbst erfährt, wie wirkungsvoll diese Methoden sein können, wird bewußt oder auch unbewußt NLP weitergeben – ob unbewußt, in der Art und Weise der Kommunikation – oder bewußt, mit der Unterstützung bei Problemen anderer Menschen seines Umfelds.

Eine NLP Ausbildung ist auch eine hervorragende Grundlage, um sich im Bereich Coaching weiterzubilden. Die Vielfalt der Methoden und ganz besonders deren Kombinationsfähigkeit prädestinieren das NLP geradezu für eine Tätigkeit als Coach.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

Mittwoch, 18. Februar 2009 von Julia Volland

Von der Fachkraft zur Führungskraft -  Ein Karriereschritt mit vielfältigen neuen Aufgaben und Herausforderungen

  • War bisher vor allem das fachliche Know-how gefragt, treten nunmehr die Führungs- und Sozialkompetenzen in den Vordergrund.
  • War die Fachkraft bisher nur für die eigene Leistung verantwortlich, so trägt die Führungskraft jetzt Verantwortung für die Leistungen aller Teammitglieder.
  • Frühere Kollegen sind nun Mitarbeiter, ein Rollenwechsel mit Chancen und Risiken. Wie findet man das richtige Maß zwischen Kollegialität und Autorität?
  • Die junge Führungskraft findet sich plötzlich im Spannungsfeld der Erwartungen, zum einen von Seiten des eigenen Vorgesetzten und der Unternehmensleitung, zum anderen von Seiten der früheren Kollegen. Kann man es allen immer Recht machen?

Dies sind nur einige Aspekte mit denen sich die neu ernannte  Führungskraft konfrontiert sieht.

Wie erfolgreich der Rollenwechsel für alle Beteiligten von statten geht, hängt vor allem davon ab, ob und wie der Kandidat auf seine neuen Aufgaben vorbereitet wird und welche Unterstützung er während der schwierigen Anfangsphase erhält.

Leider treten aber immer noch „junge” Führungskräfte ihre neue Position weitestgehend unvorbereitet an, werden sozusagen ins Kalte Wasser geworfen. Dann heißt es, sich freischwimmen oder untergehen. In beiden Fällen wird der Prozess begleitet von sinnlosen Reibungsverlusten - neben der Führungskraft leiden auch die Mitarbeiter und am Ende das ganze Unternehmen.

Dies alles kann durch ein bedarfsgerechtes Entwicklungsprogramm vermieden werden. Neben Trainingsmaßnahmen zum Ausbau von Führungskompetenzen empfiehlt sich während der ersten Monate die Begleitung durch individuelles, zielorientiertes Coaching. Der Zeitraum ist abhängig vom individuellen Bedarf der neuen Führungskraft.

Der Coach agiert als neutraler Interaktionspartner und unterstützt die Nachwuchsführungskraft bei:

  • der Standortbestimmung und Erstellung eines persönlichen Entwicklungsplans
  • der Erarbeitung hilfreicher Strategien
  • der Überprüfung bestehender Werte und Verhaltensmuster auf Ihre Nützlichkeit für die neue Rolle und gegebenenfalls bei deren Neuausrichtung

In einem geschützten, vertrauensvollen Rahmen kann die Führungskraft die gesammelten Erfahrungen regelmäßig reflektieren und erhält offenes Feedback.

Ziel ist: Das eigene Handlungsrepertoire zu erweitern und einen angemessenen Führungsstil zu entwickeln- zum Wohle aller.

Wie wir leben so atmen wir…

Donnerstag, 16. Oktober 2008 von Julia Volland

Der Atem ist unser wichtigstes LebensMittel.

Als Neugeborene atmen wir instinktiv tief und ruhig. Im Laufe des Lebens geht jedoch vielen Menschen der Zugang zu diesem natürlichen Atmen verloren. Stress, Hektik, stundenlanges Sitzen führen zu flacher, hastiger Atmung. Anstatt die Lungen und den Blutkreislauf ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen und Giftstoffe auszuscheiden wird lediglich verbrauchte Luft in den Atemwegen hin und hergeschoben. Sauerstoffmangel, Müdigkeit, Konzentrationsschwächen sind die Folgen.

In östlichen Kulturkreisen sind seit Jahrtausenden Atemübungen bekannt, die auf ruhiges, fließendes Atmen abzielen und den Menschen so in Einklang mit sich und der Umwelt bringen sollen.

Im westliche Kulturkreis wurde die Bedeutung des Atems erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wieder erkannt. Die Lehre des erfahrbaren Atems nach Prof. Ilse Middendorf, die Atem- und Stimmschulung nach Schlaffhorst und Andersen, die Körper- und Atemarbeit nach Elsa Grindler, um hier nur einige zu nennen, beschäftigen sich mit der Wiederherstellung der natürlichen Vollatmung. Dies geschieht über ein stufenweises Heranführen, beginnend mit dem Spüren des eigenen Atems. Muskelverspannungen, die die Atmung blockieren werden durch Entspannungs- und Bewegungsübungen gelöst, damit der Atem frei fließen kann. Durch Nasenatmung wird eine verlangsamte, vertiefte Atmung bewirkt, das Zwerchfell wird trainiert, der gesamte Atemraum - Brustraum, Bauch, Flanken, Rücken - wird ausgefüllt.

Der natürliche dreiteilige Atemrhythmus, Einatmen - Ausatmen - Pause, wird unterstützt. Gestresste Menschen haben oft nur einen zweiteiligen Rhythmus, es fehlt die Ruhephase. Man gerät aus dem Gleichgewicht.

Wie wir atmen so leben wir…

Unsere Atmung ( Atemtiefe und -ryhythmus) reflektiert unseren körperlich-seelischen Zustand:

Wir atmen erleichtert auf, wenn wir eine Herausforderung gemeistert haben; uns stockt der Atem vor Schreck; wir schnauben vor Wut…

Die Atmung läuft unbewusst ab, kann aber auch bewusst beeinflußt werden, d.h. wir können uns über unsere Atmung selbst beruhigen und entspannen und dadurch auch gelassener mit Stresssituationen umgehen.

Was dem Atem gut tut - natürliche Atemimpulse

Lachen, Gähnen, Niesen sind 3 heilige Handlungen (Heraklit)

Singen - unterstützt den natürlichen Atemrhythmus und macht gute Laune.

Lachen - eine der besten Atem- und Stimmübungen. Entspannt und trainiert das Zwerchfell.

Gähnen, Seufzen - Das tiefe Einatmen und das langsame Ausatmen lösen Verspannungen und fördern die   Sauerstoffzufuhr.

Julia Volland

Internationaler Kongress „Erleben und Lernen“ an der Uni Augsburg – Erlebnispädagogik und Co.

Dienstag, 30. September 2008 von Carsten Gans

Am letzten Freitag und Samstag fand in Augsburg das jährliche Treffen der Branche rund um Erlebnis-Pädagogik, Outdoor-Training und Co. statt. Da ich das Vergnügen hatte, selbst auch einen Workshop zu gestalten und zu moderieren, hatte ich die Gelegenheit, das ganze Spektakel aus mehreren Perspektiven zu betrachten.

Das Kongressthema lautete „Menschen stärken für globale Verantwortung“. Am ersten von zwei Kongresstagen hatte ich für meinen Workshop „Draußen vor der Tür – Outdoor-Training und Co.“ beschlossen, den in meinen Augen etwas zu akademisch und deutlich zu global formulierten Titel des Kongresses umzuwandeln in „Möglichkeiten für die Unterstützung von Menschen auf dem Weg zu einer in sich federnden Persönlichkeit“. Nach etwas wissenschaftlichem Input zu Sinneswahrnehmung und Emotionale Intelligenz und einigen Übungen zum Schärfen der Sinne, lag der Fokus auf dem Erarbeiten von Aspekten einer idealen Lernumgebung. Die Ergebnisse zweier Arbeitsgruppen ergaben folgendes Bild: Eine ideale Lernumgebung sollte folgendes beinhalten/ ermöglichen: Bewegung, raus gehen (aus einer Situation und in die Natur), Einfachheit (auch einfach machen), Perspektivenwechsel (etwas alleine und zusammen machen), sicherer Rahmen (Grundbedürfnisse sollten gedeckt sein), Vertrauen, Freude. 

Nach dem Workshop durfte ich den Ausführungen eines pensionierten Offiziers lauschen, der unter dem für mich zunächst sehr spannenden Thema „Erlebnispädagogik im Wald“ vor allem deutlich Survival-lastig von den Möglichkeiten von „Waldcamps“ sprach. Vor allem als er mit Nachdruck über seinen Kampf gegen die Ämter sprach mit dem Hinweis, dass er das alles vor allem auch für die anwesenden Zuhörer tat, wurde deutlich, dass seine Zeit der Sozialisierung deutlich länger als die meine gedauert hatte. Ein „alter“ Pfadfinder bemängelte etwas später beim Betrachten von „Aktionskisten“ ,aus meiner Sicht zurecht, dass Militär-Artikel wie z.B. ein „Military Survival Kit“ weniger geeignet sind, um Kindern die Natur näher zu bringen. Die vorher getätigte Aussage des Referenten, man könne mit Hilfe der selbstredenden Orientierungs-Kiste innerhalb von einer halben Stunde das Orientieren mit Karte, Kompass und anderen Hilfsmitteln beherrschen (gerade beim Militär unterscheidet man deutlich zwischen Kennen, Können und Beherrschen), fand ich bereits bei der Aussprache sehr dreist, was sich nach Ansicht der Orientierungskiste nicht wirklich geändert hat. Da ging mit ihm die Selbstbegeisterung wohl etwas durch.

Anschließend war reichlich Zeit, um sich die dünn gesäten Stände der ausstellenden Wettbewerber und die Aktionen auf dem Vorplatz anzusehen. Einer der Aussteller meinte später, dass es sich nicht wirklich gelohnt hätte – sprich das Geld hätte sparen können. Einige etablierte aus der Branche haben das wohl schon früher erkannt und hatten deshalb keinen Stand, wie z.B. KAP Outdoor. Die gepolsterten 50er-Jahre-Möbel auf der Wiese vor den Gebäuden, die Kettcars für Erwachsene und die sehr innovativen Möglichkeiten, mit ferngesteuerten Autos seinen Spaß zu haben, festigten bereits zu meiner Halbzeit zwei Eindrücke, die für meine Sachen als hilfreiche Negativ-Beispiele dienen dürfen:

Erstens zuviel Survival, das mit dem Wesentlichen – der Entwicklung persönlicher Werte und Kompetenzen – wenig zu tun hat. Was bringt es meinen Teilnehmern, wenn sie wissen, wie man mit fast nichts Feuer macht oder wenn sie aus Birkenrinde ein Brot backen können? Zweitens viel zu viel Tools und Spielzeuge, die sicherlich Kindern viel Spaß bereiten, aber für Erwachsene ungeeignet sind, um ernsthaft an Dingen zu arbeiten. Ich denke letzteres ist wohl vor allem der Erlebnispädagogik an und für sich zu verdanken. Viele Anbieter kommen einfach nicht von der Pädagogik weg, die sich ja ursprünglich und aus dem Griechischen kommend mit der Erziehung/ Bildung von Knaben/ Kindern beschäftigt hat. – Erlebnis ja, aber bitte nicht kindgemäß, sondern Erwachsenengemäß.

Ach ja damit war noch nicht Schluss. Als Höhepunkt des Tages kam Frau Vera F. Birkenbihl auf einem zierlichen Cityroller in den großen Saal der Juristerei eingefahren, um über die Bedeutung der Erfindung der Brille und des Wasserrades, den Bloom-Test und andere hilfreiche Dinge für uns als Lehrer, Outdoor-Trainer, Männer oder Frauen zu sprechen. Was Frau Birkenbihl bereits seit mehreren Jahrzehnten auf unterhaltsame Weise zu sagen hat, kann man z.B. auf Ihrer Seite nachlesen und auch hören: http://www.birkenbihl-insider.de/ .

Mein Gesamt-Resumee: das nächste Mal werde ich gerne wieder hingehen, dann aber etwas länger und nicht als Referent, damit ich mir auch einen Eindruck von den Angeboten machen kann, die eher in meine Richtung gehen.

Was haben Sie aus dem Kongress gelernt oder mitgenommen?

Ziele erreichen

Montag, 15. September 2008 von Rolf Söder

Die Realität beginnt im Geiste. Jede von Menschen geschaffene Tatsache hat ihren Ursprung im Geiste eines oder mehrerer Menschen.

Wer nicht weiß, wohin er segeln will, für den ist kein Wind ein guter! Ohne Ziel ist der beste und genaueste Kompaß vollkommen nutzlos. Solange Sie also Ihre Ziele nicht kennen, werden Sie auch nicht wissen, ob Sie auf dem richtigen Weg sind. Sie können sich höheren Mächten anvertrauen, die werde es schon richten oder daran glauben, daß es das Schicksal für Sie bestimmt, wo es hingehen soll. Sie können glauben, daß es Ihr Unterbewußtes als Instanz bewirkt, daß Sie Ihr Verhalten sinnvoll ist. All dieses Glauben kann Ihnen helfen schwere Zeiten zu überstehen, kann Ihnen also soviel Halt geben, um über schwierige Situationen hinweg zu kommen. Es ist jedoch nicht ausreichend, um ein selbstbestimmtes und souveränes Leben zu führen.

Wer seine Ziele nicht kennt, opfert einen großen Teil seiner Selbstbestimmung. Ob Sie es nun wollen oder nicht, Ihre Gedanken programmieren Ihre zukünftigen Verhaltensweisen, sind also verantwortlich für Ihre Zukunft. Die Realität beginnt im Geiste – die persönliche Realität! Wünsche sind sozusagen der Ursprung der Zukunft, wie Samenkörner, aus denen Ihre persönliche Zukunft erwächst.

Im NLP, dem neuroliguistischen Programmieren gibt es ein Reihe von Kriterien, anhand derer man überprüfen kann ob ein Ziel, egal ob persönlich oder geschäftlich wohlgeformt ist:

Positive Formulierung

Ein Zieldefinition soll keine Verneinung (nicht, ohne, kein) beinhalten, sondern positiv formuliert sein. Angenommen, Ihr Ziel wäre: „Ich will keinen Streß mehr!“ An was denken Sie zuerst, wenn Sie dieses Ziel lesen oder hören – natürlich an Streß, den Sie nicht mehr wollen. Wenn Sie jetzt nicht an Erdbeertorte denken sollen, denken Sie als erstes an Erdbeertorte. Das Unterbewußte kann nicht verneinen, Sie müssen also zu Ihrer Zielerreichung zunächst einmal mit dem ungewünschten Streß Kontakt aufnehmen, anstatt sofort sich auf das eigentliche Ziel zu konzentrieren. Sie ver(sch)wenden also Energie, da Sie sich erst vom unerwünschten Zustand zum gewünschten Zielzustand bringen müssen. Sie bringen dadurch Ihr Navigationssystem in Verwirrung!

Selbsterklärend

Ein Ziel welches konsequent positiv formuliert ist, erklärt es sich selbst. Das Ziel benötigt dann keinen Vergleich mit etwas anderem. Besser, schneller, schöner als sind alles Vergleiche mit dem Ist-Zustand, den wir nicht mehr wollen. „Ich will mir ein besseres Auto kaufen.“ Besser als das alte, besser als das vom Nachbarn? Mit dem Vergleich bringen Sie Ihr Unbewußtes wieder auf die Spur zum unerwünschten Zustand. Das alte Auto war nicht mehr sicher und komfortable genug. Genau diese Information bringt Ihr Unbewußtes wieder nach oben in Ihr Bewußtsein, wieder verschwenden Sie Zeit und Energie mit dem was Sie nicht wollen! Falls Sie in Ihren ersten Zielgedanken Vergleiche haben, fragen Sie sich genau wie der Zielzustand sein soll. Dadurch präzisieren Sie das Ziel und machen es realer und klarer für sich selbst.

Klarer Kontext

In welchem Rahmen wollen Sie Ihr Ziel erreichen. „Ich will mehr Erfolg“ ist sehr allgemein und wage. Ein wohlgeformtes Ziel braucht einen klaren deutlichen Kontext oder Rahmen und ist damit auch in seiner Größe nicht mehr so mächtig und erscheint wesentlich erreichbarer. Um sich über den Kontext und Rahmen eines Ziels klar zu werden und eine saubere Konkretisierung zu schaffen helfen alle W-Fragen.

Selbst erreichbar

Wenn Sie sich Ziele setzen, dann ist es häufig der Fall, daß Sie dazu die Unterstützung anderer brauchen. „Wenn der Schmidt aus der Buchhaltung da mitziehen würde, dann wäre es ganz einfach es zu realisieren.“ „Mit etwas mehr Unterstützung würde ich es schaffen können.“ Wenn Sie ein Ziel ins Auge fassen und dabei merken, daß Sie auf die Unterstützung anderer angewiesen sind, dann sollten Sie die Formulierung nochmals überprüfen.

Sinnlich konkret

Ein Ziel wird sehr geradezu unheimlich attraktiv, wenn man sich vorstellt man hätte es schon erreicht. Im NLP nennt man diese Technik “Future Pace”, was bedeutet, einen Zustand in der Zukunft mit alen Sinnen erleben.

Ökologiosch

Ökologisch bedeutet, dass die Zielerreichung harmonisch geschieht und nicht in einem anderen Lebensbereich Schwierigkeiten und Konflikte birgt. Ein berufliches Ziel kann stark die Vereinbarkeit mit privaten Leben beeinträchtigen.

Ökonomisch

There is a price to pay! Um ein Ziel zu erreichen muss Aufwand betrieben werden, zumindest Zeit investriert werden, aber vielleicht auch Geld, Schweiß, Tränen……………

Wenn nun ein Ziel diesen Kriterien genügt, wird es in hohem Maße wahrscheinlich, dass es erreicht wird. Im Coaching sind diese Kriterien hilfrreich, um den Klieneten zu wohlgeformten Zielen zu verhelfen.

Draußen vor der Tür - Outdoor-Training und Co.

Montag, 01. September 2008 von Carsten Gans

“Draußen vor der Tür” ist eines der bekanntesten Stücke der sogenannten Trümmerliteratur, in dem Wolfgang Borchert seinen Kriegsheimkehrer Beckmann am Ende ohne Antworten auf seine Fragen auf den Stufen seines alten Elternhauses zurücklässt. Vor kurzem habe ich an ihn gedacht als ich im Fernsehen eine Dokumentation über einen Mann gesehen habe, den es nach der Heimkehr vom Krieg nicht lange im Dorf gehalten hat, weil er als erstes zu sich selbst kommen wollte. Also führte ihn sein erster Weg weder zu Verwandten noch zu Freunden sondern in den Wald, einem Platz, an dem er geschützt von Bäumen in seiner Stille sein konnte. Wäre Borcherts Beckmann nicht draußen direkt vor der Tür sitzen geblieben, sondern in die Natur gegangen, hätte er vielleicht eine Antwort auf seine Fragen bekommen.

Warum gelingt es Menschen häufig leichter, sich zu entspannen, zu sich zu kommen und Entscheidungen zu treffen, wenn sie in die Natur gehen? Eine beliebte Freizeitbeschäftigung in Deutschland ist es noch heute, spazieren zu gehen - nach dem Essen, mit dem Hund, am Sonntag, alleine, zu zweit, mit der buckligen Verwandtschaft oder der ganzen Hochzeitsgesellschaft. War in der Hochzeit der Romantik zu Beginn des 19. Jahrhunderts die romantische Landpartie ein Ausdruck der Sehnsucht nach grenzenloser Freiheit und als Gegenbewegung zum Zeitalter der Industrialisierung zu verstehen. So suchen wir auch heute noch den Ausgleich zum technisierten Alltag, zur Enge unserer Städte draußen vor der Tür in der Natur oder bei einer Urlaubsreise in ferne Länder.

Ich vermute, dass der Grund für diesen Drang nach draußen in unserer Geschichte zu finden ist. Bis vor wenige Hundert Jahre war es überlebensnotwendig, sich mit der Natur zu arrangieren, deren Ressourcen zu nutzen, Schutz zu suchen. Dabei haben wir gelernt, die Werte der Natur zu schätzen, denn sie Waren das wichtigste, was wir hatten. Auch wenn wir hier in Deutschland im Alltag scheinbar keine Natur mehr brauchen - schließlich gibt es Wohnungen mit Heizungen, Supermärkte und weitaus sinnlosere Errungenschaften - so werden wir doch das unbestimmte Gefühl nicht los, dass unsere Wälder, Wiesen, Bäche und Flüsse ein Teil von uns sind und wir uns gerne aufmachen, um uns ganz zu fühlen.

Alle noch dabei? - Aber was will uns der Gans damit sagen und was hat das mit Outdoor-Training zu tun? - Vielleicht alles!

Wenn wir unsere Persönlichkeit entwickeln wollen, sollte eine hierfür geeignete Lernumgebung:

> möglichst frei von Technik sein, da Menschen keine Maschinen sind und Technik von uns selbst ablenkt.

> ermöglichen, uns mit uns selbst zu beschäftigen und nicht mit unserer Umgebung.

Ich bin der Überzeugung, dass dies in einer natürlichen Umgebung sehr gut gelingen kann, da sie uns auf unsere Persönlichkeit reduzieren kann - fernab unseres technisierten Alltags - und Lernen frei von Zwängen und mit Hilfe (mittlerweile) ungewohnter Aufgaben ermöglicht.

Wenn Sie wissen möchten, was andere Menschen, die sich mit dem Thema beschäftigen, dazu sagen - hier einige Links zu Artikeln, Interviews und wissenschaftlichen Arbeiten:

Ich wünsche Ihnen eine fröhliche Zeit, Ihr Carsten Gans.

Partner für Outdoor-Vertriebstraining gesucht!!

Sonntag, 24. August 2008 von Carsten Gans
Guten Tag,

haben Sie als Verantwortlicher für Personal oder Vertrieb in Ihrem Unternehmen Interesse daran, die Kompetenzen Ihrer Vertriebsmitarbeiter zu verbessern? Suchen Sie dabei neue Wege, um mit innovativen Konzepten Ihre Mitarbeiter in Vertrieb und Verkauf zu fordern und fördern?

Dann suchen wir Sie.
Wir – Carsten Gans und Rolf Söder - sind zwei Partner im COACHING WERK, die sich auf die Fahne geschrieben haben, unseren Kunden durch die Kombination innovativer Konzepte echten Mehrwert bei der Entwicklung von persönlichen Kompetenzen zu bieten.
Bei unserem Outdoor-Vertriebstraining vereinen wir 20 Jahre Erfahrung im Vertrieb mit einer langjährigen Erfahrung im Training draußen vor der Tür.

Konzipiert für 2×2 Tage, einschl. Übernachtungen, geht es um folgende Elemente:
Bei Modul 1 liegt der Fokus in verschiedenen Camps jeweils auf einem anderem anderen Aspekt erfolgreichen Verhaltens im Kundengespräch. Dabei legen wir den Schwerpunkt auf einen methodischen 3-Klang aus der Vermittlung von Strategien für eine systematische Vorbereitung und Durchführung von Kundengesprächen (1), Erfahrungslernen bei unbekannten Aufgaben, die Körper und Geist fördern (2) sowie der eingehenden Reflektion des Erfahrenen und Erlernten als Voraussetzung für den Transfer in den Vertriebsalltag (3).
In Modul 2 geht es über kommunikative Fähigkeiten hinaus. Wir arbeiten hier weitgehend mit den Werten und Einstellungen der Teilnehmer, um damit ein ganz persönliches Verkaufs-Credo in Harmonie mit den Unternehmenszielen zu entwickeln. Es geht hier um den Sinn des Verkaufens und des Verkäufer-Daseins. Besonders unterstützend wirkt dabei die Natur, in der eine Reduzierung auf das „Wesentliche“ gut möglich ist.

Für unser Konzept suchen wir ein Unternehmen, das den Mut hat, mit uns für das Pilot-Projekt ungewöhnliche Wege zu gehen.

Wir sind gespannt, wer sich meldet.

Mit besten Grüßen,
Rolf Söder und Carsten Gans.