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Draußen vor der Tür - Outdoor-Training und Co.

Montag, 01. September 2008 von Carsten Gans

“Draußen vor der Tür” ist eines der bekanntesten Stücke der sogenannten Trümmerliteratur, in dem Wolfgang Borchert seinen Kriegsheimkehrer Beckmann am Ende ohne Antworten auf seine Fragen auf den Stufen seines alten Elternhauses zurücklässt. Vor kurzem habe ich an ihn gedacht als ich im Fernsehen eine Dokumentation über einen Mann gesehen habe, den es nach der Heimkehr vom Krieg nicht lange im Dorf gehalten hat, weil er als erstes zu sich selbst kommen wollte. Also führte ihn sein erster Weg weder zu Verwandten noch zu Freunden sondern in den Wald, einem Platz, an dem er geschützt von Bäumen in seiner Stille sein konnte. Wäre Borcherts Beckmann nicht draußen direkt vor der Tür sitzen geblieben, sondern in die Natur gegangen, hätte er vielleicht eine Antwort auf seine Fragen bekommen.

Warum gelingt es Menschen häufig leichter, sich zu entspannen, zu sich zu kommen und Entscheidungen zu treffen, wenn sie in die Natur gehen? Eine beliebte Freizeitbeschäftigung in Deutschland ist es noch heute, spazieren zu gehen - nach dem Essen, mit dem Hund, am Sonntag, alleine, zu zweit, mit der buckligen Verwandtschaft oder der ganzen Hochzeitsgesellschaft. War in der Hochzeit der Romantik zu Beginn des 19. Jahrhunderts die romantische Landpartie ein Ausdruck der Sehnsucht nach grenzenloser Freiheit und als Gegenbewegung zum Zeitalter der Industrialisierung zu verstehen. So suchen wir auch heute noch den Ausgleich zum technisierten Alltag, zur Enge unserer Städte draußen vor der Tür in der Natur oder bei einer Urlaubsreise in ferne Länder.

Ich vermute, dass der Grund für diesen Drang nach draußen in unserer Geschichte zu finden ist. Bis vor wenige Hundert Jahre war es überlebensnotwendig, sich mit der Natur zu arrangieren, deren Ressourcen zu nutzen, Schutz zu suchen. Dabei haben wir gelernt, die Werte der Natur zu schätzen, denn sie Waren das wichtigste, was wir hatten. Auch wenn wir hier in Deutschland im Alltag scheinbar keine Natur mehr brauchen - schließlich gibt es Wohnungen mit Heizungen, Supermärkte und weitaus sinnlosere Errungenschaften - so werden wir doch das unbestimmte Gefühl nicht los, dass unsere Wälder, Wiesen, Bäche und Flüsse ein Teil von uns sind und wir uns gerne aufmachen, um uns ganz zu fühlen.

Alle noch dabei? - Aber was will uns der Gans damit sagen und was hat das mit Outdoor-Training zu tun? - Vielleicht alles!

Wenn wir unsere Persönlichkeit entwickeln wollen, sollte eine hierfür geeignete Lernumgebung:

> möglichst frei von Technik sein, da Menschen keine Maschinen sind und Technik von uns selbst ablenkt.

> ermöglichen, uns mit uns selbst zu beschäftigen und nicht mit unserer Umgebung.

Ich bin der Überzeugung, dass dies in einer natürlichen Umgebung sehr gut gelingen kann, da sie uns auf unsere Persönlichkeit reduzieren kann - fernab unseres technisierten Alltags - und Lernen frei von Zwängen und mit Hilfe (mittlerweile) ungewohnter Aufgaben ermöglicht.

Wenn Sie wissen möchten, was andere Menschen, die sich mit dem Thema beschäftigen, dazu sagen - hier einige Links zu Artikeln, Interviews und wissenschaftlichen Arbeiten:

Ich wünsche Ihnen eine fröhliche Zeit, Ihr Carsten Gans.

Partner für Outdoor-Vertriebstraining gesucht!!

Sonntag, 24. August 2008 von Carsten Gans
Guten Tag,

haben Sie als Verantwortlicher für Personal oder Vertrieb in Ihrem Unternehmen Interesse daran, die Kompetenzen Ihrer Vertriebsmitarbeiter zu verbessern? Suchen Sie dabei neue Wege, um mit innovativen Konzepten Ihre Mitarbeiter in Vertrieb und Verkauf zu fordern und fördern?

Dann suchen wir Sie.
Wir – Carsten Gans und Rolf Söder - sind zwei Partner im COACHING WERK, die sich auf die Fahne geschrieben haben, unseren Kunden durch die Kombination innovativer Konzepte echten Mehrwert bei der Entwicklung von persönlichen Kompetenzen zu bieten.
Bei unserem Outdoor-Vertriebstraining vereinen wir 20 Jahre Erfahrung im Vertrieb mit einer langjährigen Erfahrung im Training draußen vor der Tür.

Konzipiert für 2×2 Tage, einschl. Übernachtungen, geht es um folgende Elemente:
Bei Modul 1 liegt der Fokus in verschiedenen Camps jeweils auf einem anderem anderen Aspekt erfolgreichen Verhaltens im Kundengespräch. Dabei legen wir den Schwerpunkt auf einen methodischen 3-Klang aus der Vermittlung von Strategien für eine systematische Vorbereitung und Durchführung von Kundengesprächen (1), Erfahrungslernen bei unbekannten Aufgaben, die Körper und Geist fördern (2) sowie der eingehenden Reflektion des Erfahrenen und Erlernten als Voraussetzung für den Transfer in den Vertriebsalltag (3).
In Modul 2 geht es über kommunikative Fähigkeiten hinaus. Wir arbeiten hier weitgehend mit den Werten und Einstellungen der Teilnehmer, um damit ein ganz persönliches Verkaufs-Credo in Harmonie mit den Unternehmenszielen zu entwickeln. Es geht hier um den Sinn des Verkaufens und des Verkäufer-Daseins. Besonders unterstützend wirkt dabei die Natur, in der eine Reduzierung auf das „Wesentliche“ gut möglich ist.

Für unser Konzept suchen wir ein Unternehmen, das den Mut hat, mit uns für das Pilot-Projekt ungewöhnliche Wege zu gehen.

Wir sind gespannt, wer sich meldet.

Mit besten Grüßen,
Rolf Söder und Carsten Gans.

Willkommen in unserem Coaching Blog!

Freitag, 22. August 2008 von Rolf Söder

Ein herzliches Willkommen in unserem Coaching Blog!

Hier werden die Partner des Coaching Werkes in Zukunft Beiträge rund ums Thema Coaching, Training, Persönlichkeitsentwicklung veröffentlichen.

Besucher haben die Möglichkeit Kommentare zu hinterlassen. Wenn auch Sie gerne zum Thema “Coaching” etwas veröffentlichen wollen, dann melden Sie sich einfach bei uns.

Viele Grüße und auf bald