Archiv für die Kategorie ‘Verschiedenes’

Emotional intelligent im Alltag

Dienstag, 03. August 2010 von Carsten Gans

Unsere Emotionen begleiten uns täglich bei allem, was wir tun. Unsere emotionalen Erlebnisse aus der Vergangenheit - von dem Zeitpunkt an als wir geboren wurden bis heute - prägen unser Verhalten bewusst und unbewusst.

Ein paar konkrete Beispiele:

- Ich freue mich morgens beim Frühstück auf den Tag, z.B. weil ich meinen Partner nach einer Woche Abwesenheit wieder treffen werde. Wenn ich ihn dann sehe, freut er sich umso mehr, weil er in meinem Lachen und durch die Berührungen erkennt, dass ich mich wahrhaft riesig freue und ihn immer noch liebe.

- Ich empfinde Angst bei der Fahrt zur Arbeit, was sich z.B. in einem Unwohlsein im Bauch und evtl. Kopfschmerzen bemerkbar macht, vielleicht weil die Arbeit mir absolut keinen Spaß mehr macht oder weil ich dort wieder meinem autoritären Vorgesetzten begegnen werde oder weil ich dort eine unangenehme Situation erlebe/ vorfinde, die vom Rahmen her einem emotionalen Erlebnis aus meiner Vergangenheit sehr ähnelt - vielleicht nur weil ein Kollege so ähnlich wie mein Vater aussieht,…

 

Emotional intelligent zu handeln/ die Emotion kontrollierbar zu machen, kann im Angst-Beispiel bedeuten, dass ich:

- meine Angst als solche richtig erkenne (und z.B. nicht mit Müdigkeit verwechsle) und die körperlichen Folgen (Bauch-, Kopfschmerzen) damit in Verbindung bringe. - Also ich habe Bauchweh, weil ich Angst habe, vor dem was kommt.

- erkenne, woran es liegen kann, dass ich gerade Angst empfinde - Also z.B. der Arbeitsinhalt, der Vorgesetzte, der Kollege

 

=> Häufig gibt es allein schon durch das Identifizieren der Angst und das Erkennen möglicher Ursachen eine Besserung, weil die Angst nicht mehr unbestimmt/ vage ist, sondern konkret erklärbar und dadurch auch veränderbar wird. Angst wird meist durch Ungewissheit und Unsicherheit erzeugt.

 

=> Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, was ich weiter tun kann, um diese Angst in der Zukunft nicht mehr oder weniger stark zu empfinden. Was am besten funktioniert kann nur jeder selbst für sich herausfinden, z.B.:

- die positiven Seiten meiner Arbeit in den Vordergrund stellen

- das autoritäre Verhalten meines Vorgesetzten aus dessen Perspektive zu verstehen versuchen und dadurch relativieren

- das emotionale Erlebnis aus meiner Vergangenheit, an dem mein Vater beteiligt war rational und emotional aufzuarbeiten, um die aktuelle Situation davon zu unterscheiden und künftig losgelöst davon dem Kollegen offen begegnen kann.

- eventuell kann ich auch erreichen, dass sich meine Arbeit verändert, nachdem ich wieder normal/ ohne Angst mit meinem Vorgesetzten sprechen kann.

…u.a.

 

Im Beispiel wird Angst nicht im Handumdrehen in Liebe (zur Arbeit) umgewandelt, aber sie wird erklärbar und kann nach und nach schwächer werden und hinter die Freude zurücktreten oder ganz verschwinden.

Outdoor-Coaching-Tage im Spessart

Dienstag, 03. August 2010 von Carsten Gans

Hallo und Grüß Gott aus dem Spessart,

wir laden Sie herzlich ein, zu unserem kostenlosen Info-Spaziergang am 11. August in die Nähe von Aschaffenburg zu kommen.
Ab 1700 Uhr stelle ich gemeinsam mit Waltraud Wagner Details zu Ablauf, Zielen und Methoden der Coaching-Tage für Frauen, Paare und Männer vor und beantworten gerne Ihre Fragen. Dabei haben Sie auch eine gute Gelegenheit, uns persönlich kennen zu lernen:

Weitere Informationen unter: http://www.natur-coaching.de/html/coaching-tage.html

Ich freue mich, Sie kennen zu lernen,
mit herzlichen Grüßen aus dem Spessart,
Ihr Carsten Gans.

Die Hypnose, ein wirkungsvolles Instrument

Dienstag, 08. Juni 2010 von Waltraud Wagner

John Grinder und Richard Bandler in: “Therapie in Trance”, Seite 17 ff

“Wir wollen Ihnen in den kommenden drei Tagen ein Modell zur praktischen Anwendung der Hypnose vermitteln. Das ist keineswegs die letzte Wahrheit, nicht die Antwort auf alle Fragen und auch keine “Wirklichkeit”. Wenn jemand meint, daß er weiß, was “wirklich” ist und mit mir darüber diskutieren will, werde ich in diese Diskussion nicht einsteigen können, denn ich weiß nicht, was “wirklich” ist.  Andererseitsgibt es aber Sachen, über die ich sehr wohl Bescheid weiß, zum Beispiel, wie man Hypnose praktiziert. 

Warum es funktioniert, weiß ich nicht; aber ich weiß, daß bei der Hypnose dieselben Prozesse ablaufen wie beim Lernen und Erinnern. Es sind die gleichen Vorgänge wie beim Verstehen von Sprache. Obwohl die Hypnose also von vielen anderen Dingen kaum zu unterscheiden ist, ist sie in der Form, wie wir sie lehren ein sehr wirkungsvolles Instrument. Bitte verstehen sie sie als ein Werkzeug, mit dem Sie etwas ganz Spezielles bewirken können; sie ist quasi ein Verstärker. Egal, ob Sie Autos verkaufen, Psychotherapie machen oder mit irgendwelchen Entscheidungsgremien zu tun haben: Wenn Sie Hypnose anwenden, werden Sie von den Leuten intensivere Reaktionen bekommen als gewöhnlich.

Was immer Sie tun, die Hypnose wird Ihnen helfen, dabei eine größere Wirkung zu erzielen. Allein jedoch, für sich genommen, bewirkt die Hypnose überhaupt nichts.

Weiterhin möchte ich darauf hinweisen, daß die Hypnose  kein Allheilmittel ist. Ich wende sie nun seit sieben Jahren an, aber auch ich schlafe manchmal schlecht….. Diese Gernzen liegen meiner Meinung nach nicht in der Hypnose als Instrument, sondern primär in mir selbst.”

Dieses Buch ist lesenswert und erweitert den Horizont des Behandlers, des Coachs und des Lernenden! Viel Spass beim “vielleicht” Lesen.

Waltraud Wagner

Führungswerkstatt in Würzburg & Aschaffenburg/Hanau

Mittwoch, 17. Februar 2010 von Rolf Söder

Die Führungswerkstatt ist ein modulares Weiterbildungsangebot für Führungskräfte und Führungsnachwuchs.

Das Angebot unterscheidet sich von gängigen Führungstrainings insofern, dass die Teilnehmer über einen Zeitraum von mehreren Monaten praxisorientiert ihre Führungskompetenz erweitern.

Die Führungswerkstatt besteht aus 12 Abendveranstaltungen mit Integrationsaufgaben und erstreckt sich über etwa ein halbes Jahr pro Kurs. Dadurch entsteht eine Begleitung mit echtem Coaching-Charakter.

Die Führungswerkstatt wird veranstaltet vom MINDMARKETINGInstitut. Seit 2005 haben über 200 Teilnehmer die Führungswerkstatt besucht. Darunter Führungskräfte der Firmen Dunlop, Nintendo, Stürz, Müller Martini, Applied Materials und vielen mehr.

Im April und im Mai 2010 staren wieder zwei neue Führungswerkstätten , einmal in Würzburg und einmal im Seminarzentrum Rückersbach, zwischen Hanau & Aschaffenburg.

Falls Sie Interesse an dem etwas anderen Training für Führungskräfte haben, finden Sie alle relevanten Informationen unter folgendem Link: Führungswerkstatt

Viele Grüße, Rolf Söder

Winter-Reframing

Mittwoch, 03. Februar 2010 von Carsten Gans

Guten Tag an alle Schneemänner und -frauen,

der Winter hält uns länger als üblich in seinem Bann. Er hat sicherlich auch seine anstrengenden Seiten, doch mich interessieren vor allem die guten. - Also los ans muntere Reframen: Welches sind die guten Dinge an Winter, Schnee, Eis, etc.

Gerne mache ich den Anfang: Duch den häufigen Schneefall mit dem damit verbundenen Schneeschippen komme ich endlich auch mal am Morgen an die frische Luft - und das ganz ohne Hund.

Ich bin gespannt auf Ihre positive Bedeutung,

Carsten Gans.

Informations-Spaziergang zu Paar-Coaching-Tagen, Männer-Coaching-Tagen und Frauen-Coaching-Tagen im Spessart 2010

Mittwoch, 03. Februar 2010 von Carsten Gans

Sie sind herzlich eingeladen, zu unserem kostenlosen Informations-Spaziergang am Donnerstag, den 04. März, in die Nähe von Würzburg zu kommen. - Von 1400 Uhr bis ca. 1630 Uhr stellen Carsten Gans und Waltraud Wagner Details zu Ablauf, Zielen und Methoden der Coaching-Tage an der frischen Luft vor und beantworten gerne Ihre Fragen. Dabei haben Sie auch eine gute Gelegenheit, uns persönlich kennen zu lernen:

Kommen Sie mit wettergerechter Kleidung zum Wanderparkplatz neben dem Forsthaus Guttenberg, welches genau auf halbem Weg zwischen KIST und REICHENBERG liegt: Forsthaus Guttenberg 1, 97234 Reichenberg                  

>> Anmeldung: Informieren Sie mich bitte unbedingt über Ihr Kommen kurz per E-Mail! - vielen Dank. <<

Mit winterlichen Grüßen, Carsten Gans.

Kommunikation in der Wanne, ein Klassiker von Loriot

Dienstag, 26. Januar 2010 von Rolf Söder

Ein absoluter Klassiker von Loriot, immer wieder schön anzusehen mit

vielen interessanten Aspekten zu “lösungsorientierter” Kommunikation:

http://www.youtube.com/watch?v=rypULAp99ao

Viel Spaß, Rolf Söder

Paar-Coaching-Tage im Spessart — kostenloser Informationsabend –

Montag, 11. Januar 2010 von Carsten Gans

Die Paar-Coaching-Tage sind für alle Paare geeignet, die vor einem Veränderungsprozess stehen oder sich in einem befinden und konkrete Lösungsmöglichkeiten für aktuelle Konflikte finden möchten.

Die 3-tägigen Paar-Coaching-Tage finden in 2010 vom 20.-22. Mai (Do.-Sa.) und vom 27.-29. August (Fr.-So.) statt.

Weitere Informationen unter: http://www.natur-coaching.de/html/coaching-tage.html

Wir laden alle Interessierten herzlich ein, zu unserem kostenlosen Info-Abend am Mittwoch, den 20. Januar, nach Würzburg zu kommen.

Von ca. 2000-2130 Uhr stellen Carsten Gans und Waltraud Wagner gemeinsam die Details zu Ablauf, Zielen und Methoden der Paar-Coaching-Tage vor und beantworten gerne Ihre Fragen. Dabei haben Sie auch eine gute Gelegenheit, die beiden Coaches persönlich kennen zu lernen:

Kommen Sie in die Gesundheitspraxis LICHTKRAFT, Ludwigstraße 8a, 97070 Würzburg.  Informieren Sie Carsten Gans bitte über Ihr Kommen kurz per E-Mail an kontakt@natur-coaching.de - vielen Dank.

Mit herzlichen Grüßen aus dem Spessart, Carsten Gans und Waltraud Wagner.

 

 

 

Die Leiden eines jungen P. – Reframing im Alltag

Montag, 11. Januar 2010 von Carsten Gans

Es war ca. 23 Uhr. Ich saß mit meiner Frau auf unserer Couch – besser: wir lagen bereits reichlich ermüdet vor der Sendung „Nuhr die Wahrheit“. Nach einem Blitz-Nickerchen und mit dem letzten Funken Wachheit, der noch vorhanden war, sagte ich ergebend, dass ich es nicht bis zum Schluss schaffen würde und nach oben möchte. In bewährter Schnelligkeit schloss sich die beste Ehefrau von allen (bEva) meiner Meinung an und drückte den roten Knopf auf der Umschalte (benannt nach dem Hauptnutzen des Gerätes). Kurz vor dem Erreichen des Gipfels und geschätzte 2 Minuten vor der REM-Phase dachte ich noch „das war’s jetzt endlich – nur noch schnell ins Bett schleichen.“ – Doch erstens … kommt es anders:

Als ich um die Ecke zur Tür gehe, um mich in das Einzugsgebiet meines Bettes zu begeben, steht dort schluchzend ein kleiner Mensch mit langen Haaren in einem rosa Schlafanzug: „Ich kann nicht einschlafen.“ – Ein Satz, den ich auch im Tiefschlaf noch deuten könnte. – „Na prima!“ dachte ich offensichtlich hörbar, da sich meine Frau so gleich des rosa Schalfanzuges annahm und mit einer Platzreservierung im elterlichen Ehebett beruhigte. Nur einen kleinen Schritt weiter, noch vor dem Eintritt in das scheinbar rettende Badezimmer vernahm ich von rechts aus einem kleinen mit einer STRAX-Bahn gepflasterten Zimmer ein leises Wimmern, das ich sogleich blitzschnell mit einem mittellangen nachdrücklichen „schschschschschschttt!“ zu beenden versuchte.

Da auch eine schnelle Wiederholung erfolglos blieb, machte ich das Licht an, um nach dem rechten zu sehen, das sich nach einer wohlwollenden Handbewegung entlang eines noch kleineren hellblauen Schlafanzuges als etwas Uriniertes herausstellte. Ich schickte den laufenden Meter zu bEva ins Bad und begann, das kleine Bett für die Fortsetzung des 3-Jährigen-Schlafes neu zu beziehen. Fast fertig vernahm ich die zweite Platzreservierung aus dem nur wenige Schritte entfernten Badezimmer. Nachdem ich bEva wortlos einen dunkelblauen Schlafanzug in Größe 98 zugeworfen hatte, erhielt ich die Bestätigung der Überbuchung: „Schlaf im Bett von A., ich wecke dich morgen früh!“ Da mein Widerstand gebrochen war, wickelte ich mich zügig in braune Baumwolle als mir wie ein Strohfeuer die Frage ins Gehirn schoss „Warum spricht dieses Jahr eigentlich keiner von Murphys Gesetz?“ – Da ich kein Holz mehr zum nachlegen hatte, hatte das Strohfeuer keine Chance und ich begab mich mit meinem Kissen bewaffnet am überbuchten Ehebett vorbei in das Prinzessinen-Zimmer des Hauses.

Endlich, unter einem mit Schmetterlingen besäumten Himmelbett-Schleier angekommen, kuschelte ich mich in die rosafarbene Feen-Decke meiner Tochter und dachte noch kurz: “Rosa ist eine schöne Farbe, vor allem schön warm!

Gute Nacht, mit müden Grüßen, Carsten Gans.

Die vier Phasen des Lernens

Freitag, 23. Oktober 2009 von Rolf Söder

In meinen Seminaren stoße ich immer wieder auf die Frage:

Kann man (ich) das wirklich lernen?

Die gute Nachricht ist : JA!

MIttlerweile ist klar, dass Menschen lernen können, auch bis ins hohe Alter. Das Sprichwort, “Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr!”, können wir getrost ad acta legen!  Doch, “Wie funktioniert “Lernen”? Dazu gibt es jede Menge Informationen, Forschungen und wissenschaftliche Arbeiten. Ein sehr griffiges Modell, wie ich finde, sind die 4-Phasen des Lernens von Richard Bandler.

1. Unbewußte Inkompetenz

Ich weiß nicht, dass es etwas gibt, was ich lernen könnte.

2. Bewußte Inkompetenz

Ich erfahre, dass es etwas gibt, was ich lernen könnte. Nun entscheide ich, wie attraktiv es wäre diese Fähigkeit zu lernen. Entscheide ich mich für ein “Ja”, folgt die Phase 3.

3. Bewußte Kompetenz

Ich übe und probiere aus, mache Erfahrungen, integriere diese und lerne, was es zu lernen gibt. Dabei brauche ich zur Ausübung der Fähigkeit volle Konzentration und mein ganzes Bewußtsein.

4. Unbewußte Kompetenz

Nachdem ich entsprechend geübt und integriert habe, geht es wie von alleine. Das heißt, ich brauche mich nicht mehr stark konzentrieren, sondern mein Unbewußtes hat den Autopiloten eingeschaltet.

Lernen, egal um welche Fähigkeit es sich handelt, ist mit den 4 Phasen erklärbar. Basierend auf dieser Erkenntnis kann dann im Coaching bespielsweise klar gemacht werden, dass es manchmal nicht über Nacht geht, sich eine neue Fähigkeit meisterlich anzueignen.

Viele Grüße, Rolf Söder