Selbsthypnose

Häusliche Selbsthypnose unterstützt und fördert laufende Prozesse, weil das Unbewußte aktiviert wird und darüber geschieht ein beschleunigter Heilungsprozeß. Alles, was zu einer Dissoziation führt dient der Tranceeinleitung. Diese Erkenntnis wird auch zur Induktion einer Selbsthypnose genutzt. Es wird dabei auf die fünf Repräsentationssysteme Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen zurückgegriffen. Die Selbsthypnoseeinleitung wird so lange geübt, bis diese ritualisiert abläuft. Im nächsten Schritt visualisiert der Übende eine positive Situation. In dieser positiven gleich sicheren Stimmung ist alles erlaubt, was dem Übenden gut tut und ihn sich frei fühlen lässt. Wir Menschen lieben es ja, wenn wir uns frei und sicher fühlen. Der Zugang zu unserem Unbewußten ist nun gewährleistet : wir können auf ein Vielfaches an Wissen und Gefühlen andoggen. Die Wahrnehmung unserer eigenen Persönlichkeit weitet sich und bereichert uns auf angenehme Art und Weise. Menschen, die die Selbsthypnose anwenden beschreiben diesen Zustand als ein “ganz Nahes bei sich sein” und das wiederum macht uns ruhiger und gelassener.

Waltraud Wagner

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