Artikel mit ‘Outdoor’ getagged

Coaching Convention Eindrücke

Freitag, 27. Januar 2012 von Carsten Gans

Der Filmbeitrag von RTL ist mittlerweile leider nicht mehr über den Link zu sehen, dafür habe ich ein paar Bilder vom Workshop auf meiner neuen Natur-Coaching.de-Seite bei meinem Profil eingestellt: http://www.natur-coaching.de/index.php/carsten-gans-coach-trainer-ausbilder/carsten-gans-trainer-coach-event-manager.html

vergünstigte Tickets für die Coaching Convention in Berlin im Januar

Donnerstag, 17. November 2011 von Carsten Gans

Hallo an alle Coaching-Interessierte,

wie bereits vor ein paar Wochen angekündigt, gibt es nun die Möglichkeit zu einem vergünstigten Preis an der Coaching Convention in Berlin vom 14.-15.01.2012 (mit XING-Night bereits am 13.01.) teilzunehmen. Wer Interesse hat melde sich bitte bei mir per E-Mail, damit ich den Aktionscode weitergeben kann. Wer eines von den zehn Tickets erwerben will, zahlt dann nur noch 198,-€ statt 298,-€.

Ich freue mich auf gute Gespräche mit allen, die kommen,

mit besten Grüßen,

Ihr/ Euer Carsten Gans.

6 frisch gebackene Natur-Coaches

Freitag, 11. November 2011 von Carsten Gans

Die letzten sonnigeren Tage des Herbstes konnten wir nutzen, um den letzten Durchgang der Natur-Coach-Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

Herrliches Spessart-Wetter

Herrliches Spessart-Wetter

Am liebsten hörte ich beim Vorgespräch zur Auswahl der Prüfungsintervention den Satz: “Ich bin ja etwas skeptisch, was die Natur-Aufstellung angeht, aber ich probiers einfach mal, um zu sehen, wie es sich als Coach anfühlt.” - Und dann hat sie es dermaßen locker und gut gemacht, dass ich beim Zusehen auch wieder dazu lernen konnte und mich analog zur Werbung gefragt habe “Wer hat’s erfunden?” - Da die Teilnehmerin aus der Schweiz kam, doppelt passend.

Natur-Coach-Ausbildung, letzter Tag

In den weiteren Prüfungen wurden u.a. demonstriert: Zielarbeit mit Bogenschießen, Ressourcenweg, Trance im Gehen in Verbindung mit einer neuen Kreativitäts-Intervention.

Im nächsten Jahr werden sich alle neuen Natur-Coaches wieder zu einem Übungstag treffen.

Zielarbeit mit Bogenschießen

Zielarbeit mit Bogenschießen

Die Termine fürs nächste Jahr stehen schon im Entwurf und werden in wenigen Wochen auf den neuen Seiten sichtbar sein. Soviel kann ich schon verraten, dass es 3 Durchgänge von jeweils 3×3 Tagen geben wird. Und für Einsteiger davor ein Coaching-Basis-Seminar zum Kennenlernen und eine Kompakt-Coach-Ausbildung als Coaching-Grundausbildung, um an der Natur-Coach-Ausbildung teilnehmen zu können.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr/ Euer Carsten Gans.

Workshop Natur-Coaching auf der Coaching Convention in Berlin vom 14.-15.01.2012

Montag, 19. September 2011 von Carsten Gans

Nun ist es unter Dach und Fach. Beim Branchen-Treffpunkt von Coaches und Personalverantwortlichen werde ich einen erlebnisreichen Workshop durchführen. - Die Coaching Convention findet statt vom 14.-15.01.2012 in Berlin.

Die Teilnehmer am Workshop haben die Möglichkeit, die Wirkung von Natur-Coaching persönlich zu erleben und sind eingeladen, einzelne Methoden selbst zu erproben.

Dabei stelle ich einen typischen Coaching-Prozess dar, einschließlich der Demonstration einzelner Methoden, mit Übungsmöglichkeit für die Teilnehmer:

- Erklären der Vorteile von Natur-Coachings

- konkrete Zielarbeit mit Hilfe von traditionellem Bogenschießen

- Übungen für das Stärken von Selbstvertrauen und Mut für die Umsetzung

Zielarbeit mit Bogenschießen

Zielarbeit mit Bogenschießen

NUR WER SICH BEWEGT, KOMMT AUCH VORAN

Ich freue mich darauf, in Berlin bekannte und neue Gesichter zu sehen.

Wer kommen möchte, möge mit seinem Kartenkauf noch ein wenig warten, da ich die Möglichkeit haben werde, stark vergünstigte Karten mit einem Nachlass von über 30% weiter zu geben. - Bei Interesse bitte kurze Mail an mich.

Schöne Grüße,

Ihr/ Euer Carsten Gans.

Bergfest bei der Natur-Coach-Ausbildung

Montag, 19. September 2011 von Carsten Gans

Mittlerweile ist das zweite von drei Modulen der Natur-Coach-Ausbildung absolviert - somit mehr als die Hälfte geschafft. Bei herrlichem Wetter standen vielfältige erlebnisorientierte Übungen und Methoden im Mittelpunkt der ersten 6 Tage im Spessart, die dazu dienen, Menschen in Einzel-Coachings und Team-Coachings bei dringenden Themen zu helfen:

- Sinne schärfen beim Mönchsgang oder Sinnes-Parcours, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen und die Selbst-Wahrnehmung zu verbessern

- Übungen für den körperlichen und geistigen Ausgleich, um mit voller Kraft arbeiten zu können: z.B. Ur-Sprünge, Stab-Übungen, u.a.

- Auf den Punkt bringen lassen, worum es dem Coachee ganz konkret geht.

- Formulieren eines guten Ergebnisses in einem prägnanten positiven Satz.

- Werten des eigenen Fortschritts in eigener Sache.

- Und im Mittelpunkt natürlich verschiedene Interventionen, die den ganzen Menschen mitnehmen: z.B. Natur-Aufstellungen, Ressourcen-Spaziergänge, Zielarbeit mit Bogenschießen oder Trance im Gehen.

- Mit einem guten Schluss, der in konkreten Schritten zur Umsetzung mündet.

Natur-Aufstellung

Natur-Aufstellung

Ich freue mich sehr auf unser letztes Modul des aktuellen Durchgangs und eine Woche später auf den etwas verkürzten Sonder-Durchgang vom 10.-15.10.2011 (6 statt 9 Tage). – Für ein paar Spätentschlossene sind übrigens noch ein paar wenige Plätze frei. – Infos unter: http://www.natur-coaching.de/html/Natur-Coach-Ausbildung.html

Bis zum Oktober mit hoffentlich einem goldenen Herbstwetter.

Mit herzlichen Grüßen,

Euer/ Ihr Carsten Gans.

Emotional intelligent im Alltag

Dienstag, 03. August 2010 von Carsten Gans

Unsere Emotionen begleiten uns täglich bei allem, was wir tun. Unsere emotionalen Erlebnisse aus der Vergangenheit - von dem Zeitpunkt an als wir geboren wurden bis heute - prägen unser Verhalten bewusst und unbewusst.

Ein paar konkrete Beispiele:

- Ich freue mich morgens beim Frühstück auf den Tag, z.B. weil ich meinen Partner nach einer Woche Abwesenheit wieder treffen werde. Wenn ich ihn dann sehe, freut er sich umso mehr, weil er in meinem Lachen und durch die Berührungen erkennt, dass ich mich wahrhaft riesig freue und ihn immer noch liebe.

- Ich empfinde Angst bei der Fahrt zur Arbeit, was sich z.B. in einem Unwohlsein im Bauch und evtl. Kopfschmerzen bemerkbar macht, vielleicht weil die Arbeit mir absolut keinen Spaß mehr macht oder weil ich dort wieder meinem autoritären Vorgesetzten begegnen werde oder weil ich dort eine unangenehme Situation erlebe/ vorfinde, die vom Rahmen her einem emotionalen Erlebnis aus meiner Vergangenheit sehr ähnelt - vielleicht nur weil ein Kollege so ähnlich wie mein Vater aussieht,…

 

Emotional intelligent zu handeln/ die Emotion kontrollierbar zu machen, kann im Angst-Beispiel bedeuten, dass ich:

- meine Angst als solche richtig erkenne (und z.B. nicht mit Müdigkeit verwechsle) und die körperlichen Folgen (Bauch-, Kopfschmerzen) damit in Verbindung bringe. - Also ich habe Bauchweh, weil ich Angst habe, vor dem was kommt.

- erkenne, woran es liegen kann, dass ich gerade Angst empfinde - Also z.B. der Arbeitsinhalt, der Vorgesetzte, der Kollege

 

=> Häufig gibt es allein schon durch das Identifizieren der Angst und das Erkennen möglicher Ursachen eine Besserung, weil die Angst nicht mehr unbestimmt/ vage ist, sondern konkret erklärbar und dadurch auch veränderbar wird. Angst wird meist durch Ungewissheit und Unsicherheit erzeugt.

 

=> Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, was ich weiter tun kann, um diese Angst in der Zukunft nicht mehr oder weniger stark zu empfinden. Was am besten funktioniert kann nur jeder selbst für sich herausfinden, z.B.:

- die positiven Seiten meiner Arbeit in den Vordergrund stellen

- das autoritäre Verhalten meines Vorgesetzten aus dessen Perspektive zu verstehen versuchen und dadurch relativieren

- das emotionale Erlebnis aus meiner Vergangenheit, an dem mein Vater beteiligt war rational und emotional aufzuarbeiten, um die aktuelle Situation davon zu unterscheiden und künftig losgelöst davon dem Kollegen offen begegnen kann.

- eventuell kann ich auch erreichen, dass sich meine Arbeit verändert, nachdem ich wieder normal/ ohne Angst mit meinem Vorgesetzten sprechen kann.

…u.a.

 

Im Beispiel wird Angst nicht im Handumdrehen in Liebe (zur Arbeit) umgewandelt, aber sie wird erklärbar und kann nach und nach schwächer werden und hinter die Freude zurücktreten oder ganz verschwinden.

Outdoor-Coaching-Tage im Spessart

Dienstag, 03. August 2010 von Carsten Gans

Hallo und Grüß Gott aus dem Spessart,

wir laden Sie herzlich ein, zu unserem kostenlosen Info-Spaziergang am 11. August in die Nähe von Aschaffenburg zu kommen.
Ab 1700 Uhr stelle ich gemeinsam mit Waltraud Wagner Details zu Ablauf, Zielen und Methoden der Coaching-Tage für Frauen, Paare und Männer vor und beantworten gerne Ihre Fragen. Dabei haben Sie auch eine gute Gelegenheit, uns persönlich kennen zu lernen:

Weitere Informationen unter: http://www.natur-coaching.de/html/coaching-tage.html

Ich freue mich, Sie kennen zu lernen,
mit herzlichen Grüßen aus dem Spessart,
Ihr Carsten Gans.

Winter-Reframing

Mittwoch, 03. Februar 2010 von Carsten Gans

Guten Tag an alle Schneemänner und -frauen,

der Winter hält uns länger als üblich in seinem Bann. Er hat sicherlich auch seine anstrengenden Seiten, doch mich interessieren vor allem die guten. - Also los ans muntere Reframen: Welches sind die guten Dinge an Winter, Schnee, Eis, etc.

Reframing lernt man auch in unserem NLP Seminar .

Gerne mache ich den Anfang: Duch den häufigen Schneefall mit dem damit verbundenen Schneeschippen komme ich endlich auch mal am Morgen an die frische Luft - und das ganz ohne Hund.

Ich bin gespannt auf Ihre positive Bedeutung,

Carsten Gans.

Analyse emotionaler Erfahrungen und Entwicklung einer Taktik mit der BEST-Methode

Freitag, 19. Juni 2009 von Carsten Gans

Emotionale Erfahrungen beeinflussen sehr häufig unser Denken, Fühlen und Verhalten. Meist  auf unbewusste Art und Weise führen die emotionalen Erfahrungen (emotionale Marker) dazu, dass wir in Situationen, die denen aus der Vergangenheit ähneln, in gleiche oder ähnliche Verhaltensmuster zurückfallen – wir denken, fühlen, verhalten uns so wie damals.

Der Klient hat regelmäßig Schwierigkeiten damit, die emotionalen Erfahrungen zu erkennen, die Auslöser für aktuelles Verhalten sind, welches als problematisch empfunden wird. In einem ersten Schritt gilt es also mit einer geeigneten Methode - z.B. mit Fragetechniken, Naikan oder Hypnose - die Erfahrung(en) bewusst zu machen und an die Oberfläche zu holen, bevor der Coach mit der BEST-Methode daran gehen kann, dem Klienten in 4 Schritten dazu zu verhelfen, schließlich eine Taktik/ Möglichkeiten dafür zu entwickeln, wie er künftig in ähnlichen Situationen konstruktiver/ subjektiv besser denken, fühlen, handeln kann.

BEST steht dabei für die Anfangsbuchstaben der 4 Schritte:

1.)    B = Beschreibung der Situation – Wer hat wo, was und wie getan oder gesagt?

2.)    E = Emotion - Welche Emotion (en) wurde (n) durch was (Bilder, Wörter, Verhalten) ausgelöst?

3.)    S = Sinne – Wie wurde die nun spezifizierte Emotion mit den eigenen Sinnen wahrgenommen, wie hat es sich körperlich angefühlt?

4.)    T = Taktik/ Transfer - Was kann künftig in ähnlichen Situationen hilfreich sein - welche persönliche Ressourcen/ Stärken werden mir dabei helfen? Und wie werde ich das Meistern künftiger Situationen mit meinen Sinnen wahrnehmen?

Die BEST-Methode bietet so zwei große Vorteile:

Die 4 Schritte lassen zum einen jedem Coach die Freiheit, jeweils mit seinen favorisierten Methoden den Klienten zu Antworten auf die 4 Fragen zu führen. Ob zum Beispiel Ressourcen-Spaziergang, Walt-Disney-Methode, Natur-Aufstellung, Teilearbeit oder Ankern, der Coach kann sich im BEST-Rahmen frei bewegen, je nachdem, was er besser kann und dem Klienten besser hilft.

Die emotionale Erfahrung steht immer im Mittelpunkt und es kann durch ein Wechselspiel sowohl aus kognitiver Analyse und intensiver emotionaler Findung eine Verbesserung in konkreten Situationen und allgemein eine Steigerung der emotionalen Kompetenz des Klienten gefördert werden.

Die Methode wurde von mir entwickelt und findet im Rahmen meiner Natur-Coachings Anwendung.

Welche Erfahrungen haben Sie bei der Arbeit mit und um die emotionalen Erfahrungen Ihrer Klienten gemacht?

Mit sonnigen Grüßen, Carsten Gans.

Draußen vor der Tür - Outdoor-Training und Co.

Montag, 01. September 2008 von Carsten Gans

“Draußen vor der Tür” ist eines der bekanntesten Stücke der sogenannten Trümmerliteratur, in dem Wolfgang Borchert seinen Kriegsheimkehrer Beckmann am Ende ohne Antworten auf seine Fragen auf den Stufen seines alten Elternhauses zurücklässt. Vor kurzem habe ich an ihn gedacht als ich im Fernsehen eine Dokumentation über einen Mann gesehen habe, den es nach der Heimkehr vom Krieg nicht lange im Dorf gehalten hat, weil er als erstes zu sich selbst kommen wollte. Also führte ihn sein erster Weg weder zu Verwandten noch zu Freunden sondern in den Wald, einem Platz, an dem er geschützt von Bäumen in seiner Stille sein konnte. Wäre Borcherts Beckmann nicht draußen direkt vor der Tür sitzen geblieben, sondern in die Natur gegangen, hätte er vielleicht eine Antwort auf seine Fragen bekommen.

Warum gelingt es Menschen häufig leichter, sich zu entspannen, zu sich zu kommen und Entscheidungen zu treffen, wenn sie in die Natur gehen? Eine beliebte Freizeitbeschäftigung in Deutschland ist es noch heute, spazieren zu gehen - nach dem Essen, mit dem Hund, am Sonntag, alleine, zu zweit, mit der buckligen Verwandtschaft oder der ganzen Hochzeitsgesellschaft. War in der Hochzeit der Romantik zu Beginn des 19. Jahrhunderts die romantische Landpartie ein Ausdruck der Sehnsucht nach grenzenloser Freiheit und als Gegenbewegung zum Zeitalter der Industrialisierung zu verstehen. So suchen wir auch heute noch den Ausgleich zum technisierten Alltag, zur Enge unserer Städte draußen vor der Tür in der Natur oder bei einer Urlaubsreise in ferne Länder.

Ich vermute, dass der Grund für diesen Drang nach draußen in unserer Geschichte zu finden ist. Bis vor wenige Hundert Jahre war es überlebensnotwendig, sich mit der Natur zu arrangieren, deren Ressourcen zu nutzen, Schutz zu suchen. Dabei haben wir gelernt, die Werte der Natur zu schätzen, denn sie Waren das wichtigste, was wir hatten. Auch wenn wir hier in Deutschland im Alltag scheinbar keine Natur mehr brauchen - schließlich gibt es Wohnungen mit Heizungen, Supermärkte und weitaus sinnlosere Errungenschaften - so werden wir doch das unbestimmte Gefühl nicht los, dass unsere Wälder, Wiesen, Bäche und Flüsse ein Teil von uns sind und wir uns gerne aufmachen, um uns ganz zu fühlen.

Alle noch dabei? - Aber was will uns der Gans damit sagen und was hat das mit Outdoor-Training zu tun? - Vielleicht alles!

Wenn wir unsere Persönlichkeit entwickeln wollen, sollte eine hierfür geeignete Lernumgebung:

> möglichst frei von Technik sein, da Menschen keine Maschinen sind und Technik von uns selbst ablenkt.

> ermöglichen, uns mit uns selbst zu beschäftigen und nicht mit unserer Umgebung.

Ich bin der Überzeugung, dass dies in einer natürlichen Umgebung sehr gut gelingen kann, da sie uns auf unsere Persönlichkeit reduzieren kann - fernab unseres technisierten Alltags - und Lernen frei von Zwängen und mit Hilfe (mittlerweile) ungewohnter Aufgaben ermöglicht.

Wenn Sie wissen möchten, was andere Menschen, die sich mit dem Thema beschäftigen, dazu sagen - hier einige Links zu Artikeln, Interviews und wissenschaftlichen Arbeiten:

Ich wünsche Ihnen eine fröhliche Zeit, Ihr Carsten Gans.